57 Jahre deutsch-französische Freundschaft: Schüleraustausch verbindet Langenfeld und Senlis
Hilde Koch57 Jahre deutsch-französische Freundschaft: Schüleraustausch verbindet Langenfeld und Senlis
Schüleraustausch zwischen Langenfeld und Partnerstadt Senlis feiert 57. Jahrgang
Der langjährige Schüleraustausch zwischen Langenfeld und seiner französischen Partnerstadt Senlis geht in sein 57. Jahr. Das Programm, das seit 1969 besteht, bringt auch in diesem Jahr wieder Schülerinnen und Schüler beider Städte zu kulturellen und bildungsbezogenen Begegnungen zusammen. Diese Woche nahmen 40 Jugendliche an einem einwöchigen Austausch mit gemeinsamen Aktivitäten und Gesprächen teil.
Die aktuelle Runde begann am vergangenen Sonntag, als rund 20 Schülerinnen und Schüler des Collège Fontaine des Prés aus Senlis in Langenfeld eintrafen. Sie wohnen bei Gastfamilien vor Ort und besuchen gemeinsam mit ihren deutschen Partnern den Unterricht am Konrad-Adenauer-Gymnasium. Die Gruppe setzt sich aus Achtklässlern beider Schulen zusammen.
Ein Empfang im Langenfelder Rathaus bildete den offiziellen Auftakt. Bürgermeister Gerold Wenzens begrüßte die Jugendlichen und dankte ihnen für ihre Teilnahme. Er betonte die Bedeutung des Austauschs für die Stärkung der deutsch-französischen Freundschaft. Im Rahmen einer Fragerunde stellten die Schülerinnen und Schüler dem Bürgermeister Fragen zu lokalen Themen und der Städtepartnerschaft.
Die Lehrerinnen Elisabeth Delcourt aus Senlis und Maren Hermeier aus Langenfeld organisierten die Begegnung gemeinsam mit Mitgliedern des Partnerstadt-Ausschusses. Die französischen Gäste reisen am kommenden Samstag zurück, während ihre deutschen Austauschpartner im Mai zum Gegenbesuch nach Senlis aufbrechen werden.
Das Austauschprogramm bleibt ein zentraler Bestandteil der 57-jährigen Partnerschaft zwischen Langenfeld und Senlis. Jahr für Jahr ermöglicht es Schülerinnen und Schülern, den Alltag in einem anderen Land kennenzulernen und Freundschaften zu schließen. Die nächste Reise nach Senlis findet im Mai statt – und setzt so die Tradition des kulturellen Austauschs fort.






