08 May 2026, 10:22

Agostea in Koblenz schließt – doch ihre Legende lebt in spektakulären Auktionen weiter

Ein großer, unordentlicher Raum mit Säulen, Skulpturen und verschiedenen Gegenständen auf dem Boden unter einer Decke mit Stangen und Lampen, der an einen Handelsbetrieb erinnert.

Agostea in Koblenz schließt – doch ihre Legende lebt in spektakulären Auktionen weiter

Die legendäre Diskothek Agostea in Koblenz hat ihre Türen geschlossen – doch ihr Erbe lebt in einer Reihe von Auktionen weiter. Sammler und Fans aus ganz Europa bieten auf Erinnerungsstücke, von Discokugeln bis zu Slush-Eis-Maschinen. Währenddessen steht die Zukunft des Geländes selbst noch in den Sternen: Die Pläne sind noch in Arbeit.

Ende März lockte die erste Versteigerung von Agostea-Devotionalien Bieter aus Belgien, Rumänien und der Schweiz an. Unter den verkauften Objekten befanden sich eine Ritterrüstung und eine Slush-Eis-Maschine – letztere ersteigert von einem Zürcher Ingenieur, der fälschlicherweise annahm, Koblenz liege in der Schweiz. Später reiste er extra in die deutsche Stadt, um seinen Kauf abzuholen.

Nun läuft eine zweite Auktion, die noch bis zum 13. Mai andauert. Über 100 Stücke stehen zur Wahl, darunter eine klassische Discokugel, eine Konfettikanone und sogar ein Massagetisch. Der Slogan „Sichert euch ein Stück Agostea-Geschichte!“ hat großes Interesse geweckt – viele der Erinnerungsstücke bleiben so in Koblenz.

Die Erlöse aus den Verkäufen fließen in den Rückbau der Club-Anlagen. Damit wird der Weg für eine neue Nutzung des Geländes frei, auch wenn die Details noch ausgearbeitet werden. Ein gastronomisches Konzept wäre eine Option, doch weder Betreiber noch Format stehen bisher fest.

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Die Auktionen geben Fans die Möglichkeit, sich ein Stück Agostea-Geschichte zu sichern. Auch lokale Unternehmen haben Objekte erworben, um die Erinnerung an den Club zu bewahren. Während die zweite Versteigerung weiterläuft, bleibt die Zukunft des Standorts offen – die Pläne sind noch im Fluss.

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