Altena verschärft Verkehrskontrollen: Handy am Steuer und Rasen im Fokus
Felicia BeyerAltena verschärft Verkehrskontrollen: Handy am Steuer und Rasen im Fokus
Altenaer Polizei verschärft Verkehrskontrollen im Rahmen einer europaweiten Sicherheitskampagne
Bei der jüngsten Aktion mit dem Titel „Augen auf die Straße“ geht es vor allem gegen Ablenkung am Steuer und Geschwindigkeitsverstöße. Die Beamten dokumentierten zahlreiche Verstöße, darunter unversicherte Fahrzeuge, die Nutzung von Handys am Steuer sowie gefährliche Fahrmanöver.
Die Kampagne startete mit dem Schwerpunkt, Ablenkungen – insbesondere durch elektronische Geräte – zu reduzieren. Allein in Altena wurden zwölf Autofahrer mit dem Handy am Steuer erwischt. Jeder Verstoß wurde mit einem Bußgeld von 100 Euro, einer zusätzlichen Verwaltungsgebühr und einem Punkt in Flensburg geahndet.
Auch Rasen war ein zentrales Problem. Auf der Bahnhofstraße, wo Tempo 30 gilt, überschritten elf Kraftfahrer die zulässige Geschwindigkeit. Acht erhielten Verwarnungsgelder, drei mussten mit offiziellen Anzeigen rechnen. Der schnellste Fahrer, ein 58-jähriger Mann aus Plettenberg, wurde mit 52 km/h gemessen.
Ein 20-jähriger Motorradfahrer versuchte, eine Polizeikontrolle zu fliehen, wurde aber später gestoppt. Die Ermittlungen ergaben, dass er keinen gültigen Führerschein besaß, ein gefälschtes Kennzeichen angebracht hatte und nicht versichert war. Die Behörden prüfen zudem, ob er an illegalen Straßenrennen beteiligt war.
Weitere Verstöße umfassten fünf Autofahrer, die Rotlicht missachteten, sowie fünf Fahrzeugbesitzer ohne die vorgeschriebene Versicherung. In allen Fällen wurde die Weiterfahrt sofort untersagt.
Die Altenaer Aktion ist Teil der europäischen Initiative „Roadpol“, die die Verkehrssicherheit in ganz Europa verbessern soll. Verstöße werden mit Bußgeldern, Punkten und möglichen rechtlichen Konsequenzen geahndet. Die Kontrollen werden fortgesetzt, um eine strengere Einhaltung der Verkehrsregeln durchzusetzen.






