08 April 2026, 00:26

Andreas Coenen tritt nach 22 Jahren als Landrat von Viersen zurück

Mahnmal für Opfer des Tschernobyl-Unfalls mit Blumen, Kerzen und umgebender Vegetation in einem Park.

Andreas Coenen tritt nach 22 Jahren als Landrat von Viersen zurück

Nach fast zwei Jahrzehnten in der Kommunalpolitik hat Dr. Andreas Coenen sein Amt als Landrat des Kreises Viersen niedergelegt. Sein Rücktritt markiert das Ende einer langen Karriere, die 2002 begann, als er zunächst als persönlicher Referent in die Kreisverwaltung eintrat. Vor seinem Abschied begrüßte er bei einer feierlichen Verabschiedung mit Kollegen und Würdenträgern seinen Nachfolger, Bennet Gielen.

Dr. Coenens Weg in Viersen startete im März 2002 unter dem damaligen Landrat Dr. Vollert. 2009 stieg er zum Personalleiter auf und übernahm später die Position des Kreisdirektors, die er bis 2015 innehatte. In diesem Jahr wurde er zum Landrat gewählt und 2020 in diesem Amt bestätigt.

Während seiner Amtszeit setzte er sich besonders für die Modernisierung des Kreises mit nachhaltigen Konzepten ein. Bei einer kürzlichen Podiumsdiskussion hob er zentrale Projekte hervor, darunter nachhaltiges Bauen, kommunale Zusammenarbeit über Gemeindegrenzen hinweg und die Entwicklung des Gewerbegebiets Elmpt. Rückblickend auf seine Amtszeit äußerte er sich zufrieden und betonte, sein Ziel eines zukunftsorientierten und nachhaltigen Kreises erreicht zu haben.

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In seiner letzten Kreistagssitzung würdigte Regierungspräsident Thomas Schürmann seine Verdienste. Kreisdirektor Ingo Schabrich verglich Coenens berufliche Laufbahn mit dem Bergsteigen – einen stetigen Aufstieg, geprägt von Entschlossenheit und Erfolg. Nun, da er in die Chiemgauer Region in Bayern zieht, will sich Coenen vermehrt seiner Leidenschaft, dem Bergsteigen, widmen.

Mit seinem Nachfolger im Amt hinterlässt Dr. Coenen einen Kreis, der von seiner Vision für Nachhaltigkeit und Zusammenarbeit geprägt ist. Seine 22-jährige Karriere in Viersen führte ihn vom Verwaltungsreferenten bis an die Spitze der Kreisverwaltung. Der Wechsel bedeutet das Ende einer Ära für die lokale Politik.

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