Arnsberg setzt auf KI gegen Hochwasser – Echtzeitwarnungen für mehr Sicherheit
Stephen SchleichArnsberg setzt auf KI gegen Hochwasser – Echtzeitwarnungen für mehr Sicherheit
Arnsberg führt neues KI-gestütztes Hochwassermeldesystem im Rahmen seiner Smart-City-Initiative ein
Die Stadt hat entlang lokaler Bäche Wassersensoren installiert, die Echtzeitdaten zu steigenden Pegelständen liefern. Das System soll die Reaktion auf Hochwasser verbessern und ist Teil der übergeordneten Nachhaltigkeitsziele Arnsbergs.
In mehreren urbanen Fließgewässern wurden Pegelmessgeräte angebracht, die das Wasservolumen überwachen und frühzeitig Veränderungen erkennen – noch bevor diese den Ruhrfluss beeinflussen. Die erhobenen Daten fließen in ein KI-Modell ein, das derzeit trainiert wird, um Hochwasserrisiken vorherzusagen.
Die Echtzeitinformationen werden den Bürger:innen über das Arnsberger Klima-Dashboard unter www.ourwebsite/klimadashboard zugänglich gemacht. Zudem verknüpft das System die Hochwasser- und Starkregengefahrenkarten von Nordrhein-Westfalen mit einer 3D-Stadtansicht. Künftig sollen auch Bodenfeuchtemessungen integriert werden, um lokale Hochwasserprognosen weiter zu präzisieren.
Die KI-basierten Warnungen sollen der Feuerwehr und anderen Rettungskräften helfen, schneller auf Überflutungsgefahren zu reagieren. Obwohl das System noch in der Entwicklung ist, wird erwartet, dass es innerhalb des nächsten Jahres voll funktionsfähig sein wird.
Die Initiative unterstützt die Nachhaltigkeitsstrategie Arnsbergs und leistet einen Beitrag zu den UN-Nachhaltigkeitszielen 9 (Industrie, Innovation und Infrastruktur), 11 (nachhaltige Städte) und 13 (Klimaschutz). Das Frühwarnsystem wird Behörden und Anwohner:innen bessere Instrumente an die Hand geben, um Hochwasserrisiken zu bewältigen. Mit der Verarbeitung weiterer Echtzeitdaten werden die KI-Modelle kontinuierlich präziser.






