Bargeld feiert Comeback: Neue Banknote "Stella" revolutioniert das Bezahlen
Stephen SchleichBargeld feiert Comeback: Neue Banknote "Stella" revolutioniert das Bezahlen
Bargeld erlebt in Deutschland ein Comeback und holt bei Kartenzahlungen auf. Eine aktuelle Studie des EHI Retail Institute zeigt, dass noch immer 50,5 Prozent aller Einzukäufe im Handel bar bezahlt werden. Dennoch warnen Verbraucherschützer, dass die Akzeptanz von Bargeld in Geschäften rückläufig ist.
Auf der Banknote Conference in Washington präsentierte die Bundesdruckerei ihren neuesten Banknoten-Entwurf: die Stella. Das Design knüpft an die preisgekrönte Note Ignis an, die 2024 mit dem IACA Award ausgezeichnet wurde. Nun ist die Stella für den Excellence in Currency Award 2026 in der Kategorie „Beste neue Hausnote“ nominiert.
Die Bundesdruckerei denkt das Bargeld der Zukunft neu. Die Stella soll durch ein kompaktes Format in Kreditkartengröße Materialverbrauch, Produktionszeit und Energiebedarf reduzieren. Gedruckt wird sie auf einem Polymer-Substrat aus nachwachsenden, nicht-fossilen Rohstoffen.
Elisabeth Limbacher, Leiterin des Bereichs Sicherheitdruck bei der Bundesdruckerei, betont, dass Bargeld unverzichtbar bleibe. Das Unternehmen erforscht weiterhin, wie Banknoten weiterentwickelt werden können, um relevant zu bleiben.
Der Stella-Entwurf steht für die fortlaufende Innovation im Banknotendesign. Zwar bleibt Deutschland ein bargeldaffines Land, doch im Handel gerät die Barzahlung zunehmend unter Druck. Die neue Note könnte mitbestimmen, wie sich physisches Geld an veränderte Anforderungen anpasst.






