25 March 2026, 00:24

Bergisch Gladbach plant nachhaltiges Stadtquartier auf dem Zanders-Gelände bis 2026

Ein Blatt Papier mit einer farbcodierten Karte eines geplanten Wohnbaugebiets, auf dem Gebäude, Straßen und andere Merkmale gekennzeichnet sind.

Bergisch Gladbach plant nachhaltiges Stadtquartier auf dem Zanders-Gelände bis 2026

Der Beirat für die Entwicklung des Zanders-Geländes in Bergisch Gladbach trat am 17. und 18. November 2023 zu seiner ersten Sitzung zusammen. Das Treffen markierte den Start eines dreijährigen Plans, der das ehemalige Industrieareal in ein modernes, nachhaltiges Stadtquartier mit starkem Gemeinschaftsbezug verwandeln soll.

Die zweitägige Veranstaltung begann mit einer Bestandsaufnahme des Geländes sowie den Entwicklungszielen für den Zeitraum 2023 bis 2026. Oliver Brügge, Geschäftsführer der ZEG, stellte die Vorhaben vor und skizzierte ein stufenweises Vorgehen auf Basis des Masterplans von Karres en Brands. Im ersten Jahr stehen der Abriss alter Bausubstanz und die Sanierung belasteter Böden im Mittelpunkt. 2025 verlagert sich der Fokus auf den Aufbau der notwendigen Infrastruktur – darunter Straßen, Versorgungsleitungen und das erste Wohnquartier. Bis 2026 sollen dann öffentliche Räume wie der zentrale Park fertiggestellt und erste Gewerbeprojekte realisiert werden, stets unter Berücksichtigung der ökologischen Aufwertung und einer gemischten Nutzung.

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Am zweiten Tag drehten sich die Diskussionen um technische Aspekte wie den Erhalt des industriellen Erbes, die Bürgerbeteiligung und die Ausrichtung der Marketingstrategie. Dem Gremium, das von der Architektin und Stadtplanerin Barbara Brakenhoff geleitet wird, gehören zudem Experten wie Bart Brands, Prof. Ragnhild Klußmann, Thomas Lennertz und Prof. Christa Reicher an. Brakenhoff, die seit 2020 auch dem Beratergremium der REGIONALE 2025 Bergisches RheinLand angehört, bezeichnete die Sitzung als "sehr konstruktiv". Sowohl sie als auch Brügge waren sich einig, dass die fachliche Begleitung des Beirats entscheidend für den langfristigen Erfolg des Projekts sein werde.

Ab 2026 wird der Beirat halbjährlich tagen, um zentrale Herausforderungen der Umwandlung zu behandeln. Seine Aufgabe besteht darin, sicherzustellen, dass die Entwicklung nachhaltig, wirkungsvoll und an den Bedürfnissen der Gemeinschaft ausgerichtet bleibt.

Unter der Federführung des Gremiums soll das Zanders-Gelände zu einem zukunftsweisenden Stadtquartier werden. In den kommenden drei Jahren werden Abrissarbeiten, Infrastrukturprojekte und die Gestaltung öffentlicher Räume das Areal prägen. Der schrittweise Ansatz zielt darauf ab, ökologische Belange mit der Schaffung eines lebendigen, gemischt genutzten Quartiers in Einklang zu bringen.

Quelle