Bergisch Gladbachs Inklusionsbeirat wächst – mehr Vielfalt für die Stadt
Felicia BeyerBergisch Gladbachs Inklusionsbeirat wächst – mehr Vielfalt für die Stadt
Inklusionsbeirat von Bergisch Gladbach wächst auf dreizehn Mitglieder – Vielfalt der Stadt wird besser abgebildet
Der Inklusionsbeirat von Bergisch Gladbach ist auf dreizehn Mitglieder angewachsen und spiegelt damit die vielfältige Stadtgesellschaft besser wider. Mit Katharina Kaul als neue Vorsitzende und Uta Vossebrecker als ihre Stellvertreterin setzt die Kommune ein Zeichen für mehr Repräsentation in der lokalen Entscheidungsfindung.
Bei den jüngsten Wahlen des Gremiums wurde Katharina Kaul, Vertreterin der Katholischen Jugendagentur, einstimmig zur Vorsitzenden gewählt. Uta Vossebrecker von der Städtischen Max-Bruch-Musikschule übernahm das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden. Die einhellige Unterstützung unterstreicht den Zusammenhalt im Beirat.
Erstmals sind nun auch Menschen mit Lernbehinderungen im Gremium vertreten. Diese Neuerung folgt der Verabschiedung eines aktualisierten Aktionsplans Inklusion, der in Kürze im Ausschuss für Soziales, Wohnen, Demografie und Gleichstellung zur endgültigen Beschlussfassung vorgelegt wird.
Darüber hinaus hat sich der Beirat verpflichtet, in seinen Dokumenten eine verständlichere und barriereärmere Sprache zu verwenden. Bürgermeister Marcel Kreutz dankte allen Beteiligten für ihr Engagement und betonte, wie wichtig ihre Arbeit für eine inklusivere und zukunftsfähige Stadt sei. Katharina Kaul hob hervor, dass echte Teilhabe nur gelinge, wenn unterschiedliche Perspektiven die Entscheidungsprozesse prägen.
Vor der Erweiterung 2023 bestand der Beirat aus zwölf Mitgliedern, wobei der Sozialausschuss vier Sitze und die Behindertenbeauftragte der Stadt drei Sitze innehatte. Mit nun dreizehn Mitgliedern soll die systematische Einbindung von Behindertenperspektiven in alle städtischen Gremien gestärkt werden.
Der erweiterte Inklusionsbeirat wird sich dafür einsetzen, die Belange von Menschen mit Behinderungen stärker in der kommunalen Politik von Bergisch Gladbach zu verankern. Der überarbeitete Aktionsplan und die neuen Standards für verständliche Kommunikation sollen die Zugänglichkeit und Teilhabe verbessern. Die endgültige Beschlussfassung durch den Stadtrat wird diese Änderungen in den kommenden Wochen besiegeln.






