31 May 2026, 20:22

Berliner Asien-Musikfestival verbindet Tradition und Moderne mit Klängen aus vier Ländern

Berlin Asian Music Festival

Berliner Asien-Musikfestival verbindet Tradition und Moderne mit Klängen aus vier Ländern

Berliner Asien-Musikfestival mit Klängen aus Japan, Korea, China und der Mongolei gestartet

Am Montag eröffnete das Berliner Asien-Musikfestival mit Auftritten aus Japan, Korea, China und der Mongolei. Die Veranstaltung setzte sich zum Ziel, den Dialog über asiatische Musik zu fördern und traditionelle mit modernen Stilen zu verbinden. Die Organisatoren begrüßten Diplomaten aus mehreren Ländern – ein Zeichen für die Hoffnung auf eine stärkere internationale Präsenz in den kommenden Jahren.

Der Auftakt bot eine Mischung aus klassischen und zeitgenössischen Stücken. Traditionelle Instrumente wie die mongolische Morin Chuur trafen auf westliche Klänge und schufen so eine vielseitige Klangwelt. Das mongolische Duo Khukh Tenger präsentierte Kehlgesang, während das Nur Ensemble asiatische Einflüsse mit einem modernen Streichquartett verband.

Der Tenor Ju Hyeok Lee interpretierte koreanische Kunstlieder und zog Parallelen zwischen koreanischen und deutschen Musiktraditionen. Das Vokalensemble Quarticolo trug Werke aus China, Japan und Korea vor und bereicherte damit das abwechslungsreiche Programm des Festivals. Jeder Auftritt wurde mit großem Applaus bedacht, ohne dass sich ein klarer Favorit herauskristallisierte.

Das Publikum bestand überwiegend aus Frauen, was die breite Anziehungskraft des Festivals unterstrich. In den Eröffnungsreden wurde betont, wie wichtig die Veranstaltung für den Austausch über asiatische Musik und ihre wachsende Bedeutung in der globalen Kulturlandschaft ist.

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Die erste Ausgabe des Festivals bot ein breites Spektrum – von traditionellen mongolischen Klängen bis hin zu zeitgenössischen Fusionen asiatischer und westlicher Musik. Mit der Teilnahme von Diplomaten und dem Fokus auf kulturellen Dialog legte die Veranstaltung den Grundstein für künftiges Wachstum. Die Organisatoren blicken nun optimistisch auf eine Ausweitung des Festivals in den nächsten Jahren.

Quelle