18 April 2026, 02:25

Berliner Künstler unterstützen den Iran mit limitierten Postkarten-Editionen

Eine Gruppe iranischer Frauen in schwarzer Kleidung, einige mit Brille, halten Bilder von Präsident Mahmoud Ahmadinejad während einer Demonstration in Tehran hoch.

Berliner Künstler unterstützen den Iran mit limitierten Postkarten-Editionen

Ein Berliner Fotograf hat eine kreative Kampagne ins Leben gerufen, um die Menschen im Iran zu unterstützen. Lenny Rothenberg startete Postkarten für den Iran, ein Projekt, das 22 Künstler zusammenbringt, um Spenden und Aufmerksamkeit für die Situation im Land zu generieren. Die Initiative bietet limitierte Postkarten-Editionen an – der gesamte Erlös fließt in humanitäre Hilfsprojekte.

Rothenberg wollte mehr tun, als nur Geld zu spenden. Für ihn sind Sichtbarkeit und das Erzählen von Geschichten genauso wichtig wie finanzielle Hilfe. Daraus entstand Postkarten für den Iran: eine Sammlung von 44 Postkarten, die als Set für 22 Euro erhältlich sind.

Das Projekt stößt bereits auf Unterstützung unter Kollegen, darunter die Fotografin Chiara Baluch. Sie steuerte eigene Werke bei und betonte, wie stolz sie sei, Teil dieser Initiative zu sein. Baluch unterstrich zudem, dass selbst kleine Projekte einen spürbaren Unterschied bewirken können.

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Aktuell arbeitet Rothenberg mit Amnesty International zusammen, um sicherzustellen, dass die Gelder die Bedürftigen erreichen. Ziel der Kampagne ist es, in den kommenden Wochen mindestens 200 Postkarten-Sets zu verkaufen.

Postkarten für den Iran verbindet Kunst mit Aktivismus, um den Menschen im Iran zu helfen. Jedes verkaufte Set leistet direkte finanzielle Unterstützung, während die Bilder ihre Geschichten einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen. Das Team hinter dem Projekt hofft, in den nächsten Wochen noch mehr Menschen zu erreichen und die Wirkung zu verstärken.

Quelle