Betrunkener Fahranfänger mit 1,2 Promille in Hagen gestoppt
Ein 20-jähriger Autofahrer aus Hagen wurde in den frühen Morgenstunden eines Sonntags stark alkoholisiert am Steuer erwischt. Die Polizei stoppte den Mann, nachdem sie sein auffälliges Fahrverhalten auf der Frankfurter Straße gegen 6:10 Uhr am 15. März bemerkt hatte. Später wurde bei ihm ein Blutalkoholwert von 1,2 Promille festgestellt – deutlich über der gesetzlichen Grenze für eine Straftat in Deutschland.
Der Fahrer war in einem Opel unterwegs und hatte sichtbare Schwierigkeiten, das Fahrzeug in der Spur zu halten. Beamte beobachteten, wie er in der Nähe der Böhmer Straße ohne erkennbaren Grund nach links scherte. Kurze Zeit später bremste das Auto auf der Hochstraße abrupt vor einem Streifenwagen ab, obwohl kein Haltezeichen gegeben worden war.
Als die Polizisten den Mann ansprachen, nahmen sie einen starken Alkoholgeruch wahr. Seine Augen wirkten glasig, die Sprache war verwischt, und die Bindehäute waren deutlich gerötet. Ein vor Ort durchgeführter Alkoholtest bestätigte einen Wert von über 1,2 Promille. Die Beamten untersagten ihm sofort die Weiterfahrt, zogen seinen Führerschein ein und brachten ihn zur Wache, wo eine Blutprobe entnommen wurde.
Da sich der Fahrer noch in der Probezeit befand, drohen ihm nun schwerwiegende Konsequenzen. Dazu gehören der Entzug der Fahrerlaubnis, strafrechtliche Verfolgung, Geldstrafen von bis zu 1.500 Euro sowie drei Punkte im Fahreignungsregister. Bevor er seinen Führerschein zurückerhält, muss er zudem eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) absolvieren. Angesichts des hohen Blutalkoholspiegels ist zudem eine Freiheitsstrafe nach deutschem Recht nicht ausgeschlossen.
Der Vorfall hat umgehend rechtliche Schritte gegen den Fahrer zur Folge gehabt. Sein Fall wird nun vor Gericht verhandelt, wo weitere Sanktionen möglich sind. Die verpflichtende MPU und eine mögliche Haftstrafe unterstreichen die strenge Durchsetzung der Alkoholgrenzen im Straßenverkehr in Deutschland.