BfS fordert transparente Entscheidung für Solingens Theater- und Konzerthaus
Felicia BeyerBfS fordert transparente Entscheidung für Solingens Theater- und Konzerthaus
Die Partei Bürger für Solingen (BfS) hat ihre Position zur Zukunft des Theater- und Konzerthauses Solingen dargelegt. Angesichts der Bedeutung der Spielstätte für das kulturelle Leben, die Arbeitsplätze und die Identität der Stadt besteht die Gruppe darauf, dass jede Entscheidung sorgfältig abgewogen werden muss. Da erhebliche finanzielle Investitionen auf dem Spiel stehen, fordert die BfS einen gründlichen und transparenten Bewertungsprozess.
Die Stadtverwaltung hat mehrere Optionen für das Theater- und Konzerthaus vorgelegt, darunter eine Sanierung sowie einen möglichen Neubau. Die BfS erkennt zwar die Rolle des Hauses als kultureller Mittelpunkt an, warnt jedoch vor übereilten Entscheidungen. Stattdessen verlangt sie einen detaillierten Vergleich aller Szenarien – mit besonderem Fokus auf Kosten, Risiken und langfristige Vorteile.
Die Partei kritisiert, dass bisher eine vertiefte Analyse fehle. Andreas Mokros, Vertreter der BfS, betonte, dass Transparenz gegenüber den Solinger Bürgerinnen und Bürgern oberste Priorität habe. Die Gruppe lehnt es ab, sich pauschal für Sanierung oder Neubau auszusprechen, und argumentiert, dass ein ergebnisoffener Ansatz entscheidend sei.
Nach Auffassung der BfS muss finanzielle Verantwortung die Entscheidung leiten. Sie besteht darauf, dass jede Lösung faktenbasiert, neutral und am öffentlichen Interesse ausgerichtet sein müsse. Zudem fordert die Partei ein klares, schrittweises Verfahren, um die Rechenschaftspflicht zu gewährleisten.
Die Haltung der BfS lässt Raum für weitere Diskussionen, schließt aber schnelle Entscheidungen aus. Eine umfassende Bewertung von Kosten, Risiken und kultureller Auswirkung wird die nächsten Schritte prägen. Die endgültige Wahl, so die Partei, müsse den langfristigen Interessen Solingens dienen – und in vollständiger Transparenz getroffen werden.






