08 May 2026, 14:27

Bielefelder Bande soll jahrelang mit Fake-Dienstleistungen betrogen haben

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen als Kostenfaktor für Familien nennt.

Betrugsvorwürfe: Überteuerte Rechnungen, Kein Service - Bielefelder Bande soll jahrelang mit Fake-Dienstleistungen betrogen haben

Fünf Männer aus Bielefeld im Alter zwischen 28 und 33 Jahren müssen sich wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Bandenbetrugs verantworten. Die Gruppe soll über Jahre hinweg einen systematischen Betrug mit überteuerten, gefälschten oder mangelhaft ausgeführten Schädlingsbekämpfungs- und Rohrreinigungsdiensten betrieben haben.

Die Bande soll zwischen August 2018 und September 2024 aktiv gewesen sein. In diesem Zeitraum werden ihr 167 betrügerische Handlungen zur Last gelegt, durch die ein Gesamtschaden von rund 113.500 Euro entstanden sein soll. Opfer berichten, dass die Arbeiten entweder gar nicht durchgeführt oder so schlecht ausgeführt wurden, dass es in einigen Fällen zu erheblichen Schäden kam.

Den Ermittlungen zufolge verlangten die Beschuldigten sofortige Zahlung – entweder in bar oder per Karte. Zudem sollen sie unqualifizierte Arbeiter eingesetzt haben, denen die nötige Fachkenntnis für die Aufträge fehlte. Die Behörden vermuten, dass die Gruppe möglicherweise mit anderen Banden in ganz Deutschland zusammenarbeitete.

Mittlerweile wurde Anklage beim Landgericht Bielefeld erhoben. Alle fünf Verdächtigen sind jedoch weiterhin auf freiem Fuß; nur einer von ihnen hat während der Ermittlungen eine Aussage gemacht.

Der Fall umfasst 167 gemeldete Straftaten mit einem geschätzten finanziellen Schaden von 113.500 Euro. Das gerichtliche Verfahren wird nun vor dem Bielefelder Landgericht fortgesetzt, ohne dass bisher einer der Beschuldigten in Untersuchungshaft sitzt. Die Ermittlungen zu möglichen Verbindungen in größere kriminelle Netzwerke laufen weiterhin.

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