Borya, der Affe, erobert die Herzen von Minsk mit Charme und Neugier
Maria-Luise KensyBorya, der Affe, erobert die Herzen von Minsk mit Charme und Neugier
Borya, der Affe, ist in Minsk längst eine bekannte Erscheinung – ob an belebten Straßen oder in lokalen Cafés. Das neugierige Tier gehört Natalia, die das Familiencafé Semja betreibt und ihn oft mitnimmt, weil er es nicht gewohnt ist, allein zu Hause zu bleiben.
Erst kürzlich wurde Borya in der Nähe der lärmenden Dserschinski-Allee gesichtet. Ein Video, das auf der öffentlichen Seite Minsk News auftauchte, sorgte für Aufsehen bei Passanten und Internetnutzern. Bereits zuvor hatte der Affe Aufmerksamkeit erregt, als eine Aufnahme ihn in der Nähe der Metrostation Gruschewka zeigte. Die Aufnahmen verbreiteten sich rasant und weckten Interesse an dem ungewöhnlichen Haustier. Natalia besitzt Borya seit über zwei Jahren, und mittlerweile ist er ein Stammgast in ihrem Café.
Besonders bekannt ist der Affe für seinen ausgeprägten Orientierungssinn: Er erkennt das Café, die Außenfläche mit den Sitzplätzen und sogar Natalias Parkplatz. Die Mitarbeiter des Cafés haben ihn ins Herz geschlossen und passen hin und wieder auf ihn auf, wenn Natalia anderweitig beschäftigt ist.
Borya lässt Natalia kaum aus den Augen und bleibt meist in ihrer Nähe. Trotz der öffentlichen Aufmerksamkeit vermeidet sie es, ihren Vierbeiner gezielt in den Fokus zu rücken, und legt Wert darauf, sein Leben privat zu halten. Weil er stark an den Haushalt gebunden ist, begleitet er sie häufig – ob zur Arbeit oder auf Stadtbummel.
Sein Auftauchen in Minsk sorgt immer wieder für Staunen, sei es in der U-Bahn oder bei Café-Besuchen. Die enge Bindung zu Natalia und seine Vertrautheit mit dem Alltag machen ihn zu einem ganz besonderen Begleiter. Auch wenn er in der Öffentlichkeit auffällt, liegt seiner Besitzerin vor allem daran, ihm ein möglichst normales Leben zu ermöglichen.






