Bürokratie kostet deutsche Unternehmen 146 Milliarden Euro pro Jahr – warum der Mittelstand besonders leidet
Stephen SchleichBürokratie kostet deutsche Unternehmen 146 Milliarden Euro pro Jahr – warum der Mittelstand besonders leidet
Bürokratie in Deutschland kostet Unternehmen jährlich 146 Milliarden Euro – und trifft vor allem den Mittelstand
Eine neue Folge des IT ImPuls-Podcasts widmet sich dem Thema und diskutiert mit Expert:innen, wie digitale Lösungen und vertrauensbasierte Regelungen die Bürokratie abbauen könnten. Besonders IT-Dienstleister leiden unter der übermäßigen Regulierung – sowohl als Unternehmen selbst als auch als Berater für ihre Kundschaft.
Die Folge „Bürokratie in Deutschland“ ist ab sofort auf Spotify, Apple Podcasts, Deezer, Amazon Music und Podimo verfügbar. Zu Gast sind Dr. Annette Icks vom Institut für Mittelstandsforschung und Sven Wortmann von der Wortmann AG. Sie erläutern, warum 95 Prozent der Unternehmen den Abbau von Bürokratie als vordringliche Aufgabe sehen – und warum zähe Genehmigungsverfahren Deutschland für IT-Dienstleister weniger attraktiv machen.
Digitalisierung als Schlüssel zur Entlastung Die Expert:innen setzen auf KI-gestützte Tools zur Datenerfassung und fordern ein Ende des sogenannten „Gold Plating“ – also überzogener nationaler Vorschriften, die über EU-Standards hinausgehen. Zudem könnte ein Umstieg auf vertrauensbasierte Kontrollen Prozesse beschleunigen und vor allem kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) Luft verschaffen.
Doppelte Belastung für IT-Dienstleister Als Teil des Mittelstands spüren sie die Bürokratie direkt, gleichzeitig müssen sie ihre Kund:innen durch das Dickicht aus Vorschriften lotsen. Der Podcast lädt Hörer:innen ein, sich zu abonnieren und Themenwünsche für zukünftige Folgen einzureichen.
146 Milliarden Euro jährlich – die Rechnung der Bürokratie Die Folge unterstreicht die finanziellen und operativen Folgen der Überregulierung, insbesondere für IT-Firmen. Angesichts der immensen Summe werden die Rufe nach KI-gestützter Effizienz und schlankeren Regelwerken immer lauter. Wer mitdiskutieren möchte, kann den Podcast abonnieren und eigene Vorschläge einbringen.






