Deutsche Tischtennis-Mannschaft startet mit neuem Mix in die EM in Zadar
Hilde KochDeutsche Tischtennis-Mannschaft startet mit neuem Mix in die EM in Zadar
Deutsche Tischtennis-Mannschaft geht mit Mix aus Erfahrung und jungem Talent in die EM in Zadar
Die deutsche Tischtennis-Nationalmannschaft startet mit einer Mischung aus Routiniers und frischem Talent in die diesjährige Europameisterschaft in Zadar. Die einstigen Stars Timo Boll und Dimitrij Ovtcharov prägten jahrelang den Sport, doch das aktuelle Team genießt nicht mehr den klaren Favoritenstatus vergangener Tage. Die Herrenmannschaft um Benedikt Duda, Dang Qiu und Patrick Franziska muss sich neu beweisen.
Die deutsche Tischtennis-Tradition ist unübersehbar: Im Leistungszentrum Düsseldorf erinnern noch immer Fotos an vergangene Triumphe – darunter neun EM-Titel im Team, sechs WM-Finals und vier olympische Medaillen. Selbst die letzte WM-Medaille von Timo Boll aus dem Jahr 2021 ist dort ausgestellt – ein Symbol für die hohen Maßstäbe früherer Generationen.
Mit Weltranglistenplätzen 8, 14 und 15 reist das aktuelle Herren-Team nach Zadar. Zwar bleibt es stark, doch die niedrigere Setzposition zeigt: Die Ära der unangefochtenen Dominanz von Boll und Ovtcharov ist vorbei. Nun liegen die Hoffnungen auf Duda (31), Qiu (28) und Franziska (33), die eine neue Wettbewerbsphase einläuten sollen.
Bei den Damen hat Sabine Winter mit 32 Jahren ihr Spiel neu erfunden – mit einer geänderten Belag-Kombination und angepasster Spielweise. Als größtes Nachwuchstalent gilt hingegen Annett Kaufmann. Betreut wird das Team von der kroatischen Trainerin Tamara Boros, ehemalige Nummer zwei der Weltrangliste, die ihre eigene Spitzen-Erfahrung einbringt.
Die diesjährige EM wird zeigen, ob sich die deutsche Mannschaft aus dem Schatten ihrer legendären Vergangenheit lösen kann. Mit einer Mischung aus erfahrenen Spielern und aufstrebenden Talenten steht das Team vor einer neuen Herausforderung: sich ohne die einstige Dominanz zu behaupten. Die Ergebnisse in Zadar werden verraten, wie weit die neue Generation bereits gekommen ist.






