12 April 2026, 02:25

Die Linke in NRW will 2027 mit halber Million Stimmen zurück in den Landtag

Eine Gruppe von Menschen hält ein "Zukunft ist ein Menschenrecht"-Plakat vor dem Reichstaggebäude in Berlin, mit Bäumen und Fahnenmasten im Hintergrund.

Die Linke in NRW will 2027 mit halber Million Stimmen zurück in den Landtag

Die Linke in Nordrhein-Westfalen strebt ein politisches Comeback an. Nach gescheiterten Versuchen, 2017 und 2022 in den Landtag einzuziehen, will die Partei bis 2027 wieder an Einfluss gewinnen. Aktuelle Erfolge bei Kommunalwahlen deuten auf einen Stimmungswandel hin.

Zuletzt war Die Linke zwischen 2010 und 2012 im Düsseldorfer Parlament vertreten. 2012 verlor sie ihre Mandate, nachdem sie nur 2,5 Prozent der Stimmen erhalten und einen Haushaltsentwurf nicht durchsetzen konnte. Seither blieb sie bei Landtagswahlen unter der Fünf-Prozent-Hürde – 2022 erreichte sie lediglich 2,1 Prozent.

Bei Kommunalwahlen zeigt sich jedoch ein anderes Bild: 2022 erzielte die Partei im Landesdurchschnitt 5,6 Prozent und gewann acht direkte Stadtratsmandate. Die Zahl ihrer Kommunalvertreter:innen hat sich seit 2020 fast verdoppelt und liegt nun bei 734.

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Für die Zukunft will sich Die Linke als starke Stimme gegen die verschärften Bedingungen für Migrant:innen und Bezieher:innen von Grundsicherung positionieren. Mitglieder wie Nadine Mai und Till Sörensen-Siebel treiben eine ehrgeizigere Strategie voran. Das Ziel für 2027 ist klar: eine halbe Million Stimmen holen und in den Landtag zurückkehren.

Nun geht es darum, die lokalen Erfolge in landesweite Bedeutung umzumünzen. Sollte Die Linke 2027 die Marke von 500.000 Stimmen knacken, könnte sie wieder mitgestalten – ob der erneute Anlauf gelingt, wird sich in den kommenden Jahren zeigen.

Quelle