18 June 2026, 18:13

DKMS feiert 12 Millionen Spender – doch genetische Vielfalt bleibt entscheidend

Stammzellenspende: Wie DKMS Leben rettet durch Aufklärung und Solidarität

DKMS feiert 12 Millionen Spender – doch genetische Vielfalt bleibt entscheidend

Das öffentliche Bewusstsein für Stammzellspenden ist in den letzten 30 Jahren deutlich gewachsen. Die DKMS zählt mittlerweile über 12 Millionen registrierte potenzielle Spender weltweit. Die Organisation betont weiterhin die Bedeutung genetischer Vielfalt in Spenderdatenbanken, um mehr Patientinnen und Patienten passende Spender zu vermitteln.

Die DKMS hat den Registrierungsprozess vereinfacht: Interessierte können sich nun online anmelden und erhalten ein Testkit nach Hause geschickt. Diese Änderung erleichtert es vielen, sich in den Spenderpool aufzunehmen zu lassen.

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Mittlerweile werden rund 90 Prozent der Stammzellspenden durch periphere Blutstammzell-Entnahmen durchgeführt. Dieser Wandel spiegelt sowohl medizinische Fortschritte als auch eine größere Spenderfreundlichkeit wider.

Vanessa Nisanat Knauer arbeitet seit vier Jahren als studentische Hilfskraft im Bereich Unternehmenskommunikation bei der DKMS. Zuvor war sie drei Jahre lang im Fundraising für Ärzte ohne Grenzen tätig. Aktuell studiert sie Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität zu Köln.

Knauer blickt optimistisch in die Zukunft der Stammzellspende. Besonders ermutigend findet sie das wachsende Engagement und die Solidarität unter jungen Menschen – ein positives Zeichen für die Branche.

Die Forderung nach größerer ethnischer und genetischer Vielfalt in Spenderdatenbanken gewinnt an Fahrt. Mehr Aufklärung und vereinfachte Anmeldung sollen die Behandlungserfolge für Patientinnen und Patienten verbessern. Entscheidend dafür bleiben jedoch die anhaltende öffentliche Unterstützung und Teilnahmebereitschaft.

Quelle