Drogenberatungszentrum in Krefeld erhält lebenswichtige Spende aus Meerbusch
Stephen SchleichDrogenberatungszentrum in Krefeld erhält lebenswichtige Spende aus Meerbusch
Ein Drogenberatungszentrum in Krefeld hat eine Spende vom Personalrat der Stadtverwaltung Meerbusch erhalten. Die von Caritas und Diakonie betriebene Einrichtung bietet unverzichtbare Hilfsangebote für obdachlose und schwer suchtkranke Menschen in der Region.
Das Zentrum versorgt täglich zwischen 50 und 80 Stammgäste. Es bietet einen geschützten Raum für Gespräche, Wäschewaschen, Duschen und Mahlzeiten. Zudem gibt es einen überwachten Konsumraum, in dem stets Notfallkräfte anwesend sind – die Substanzen müssen die Besucher jedoch selbst mitbringen.
Einmal pro Woche besucht das „Medi-Mobil“, eine mobile Arztpraxis, festgelegte Standorte. Betreut von vier ehrenamtlichen Ärztinnen und Ärzten, setzt es auf Vertrauensaufbau durch verlässliche, regelmäßige Einsätze. So wird sichergestellt, dass Obdachlose kontinuierlich medizinische Versorgung erhalten.
Jasmin Sprünken, die Leiterin des Zentrums, bedankte sich beim Personalrat Meerbusch für die finanzielle Unterstützung. Michael Marschall, Vorsitzender des Gremiums, betonte die Bedeutung der Hilfe für Menschen mit schweren Suchterkrankungen.
Die Spende wird dazu beitragen, den Betrieb der Einrichtung zu sichern – sowohl die Angebote vor Ort als auch die mobilen medizinischen Dienste. Dank der fortlaufenden Unterstützung kann das Zentrum weiterhin lebenswichtige Hilfe für bedürftige Menschen in Krefeld leisten.






