25 March 2026, 04:19

E.ON erhöht Dividende trotz sinkender Gewinne und setzt auf Milliardeninvestitionen

Plakat mit Bäumen und Himmel im Hintergrund, das den Text "Investieren in Gemeinden: Größte Investition in ländliche Elektrizität seit dem New Deal" zeigt.

E.ON erhöht Dividende trotz sinkender Gewinne und setzt auf Milliardeninvestitionen

E.ON kündigt höhere Dividende an – trotz leichtem Gewinnrückgang

Der Energiekonzern E.ON hat Pläne bekannt gegeben, die Dividendenausschüttung zu erhöhen, obwohl für dieses Jahr mit einem leichten Rückgang der Erträge gerechnet wird. Gleichzeitig kündigte das Unternehmen große Investitionen in den Netzausbau an, um Europas Wandel hin zu sauberer Energie zu unterstützen.

Die Aktionäre werden auf der nächsten Hauptversammlung im April 2026 über die höhere Dividende abstimmen. Für das Jahr 2026 erwartet E.ON einen moderaten Rückgang des bereinigten Ergebnisses. Die Unternehmensführung prognostiziert ein EBITDA von 9,4 bis 9,6 Milliarden Euro – ein leichter Rückgang gegenüber den Vorjahren. Dennoch sollen die Aktionäre bei Annahme des Vorschlags am 23. April 0,57 Euro pro Aktie erhalten.

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In den vergangenen Jahren hat E.ON die Ausgaben für den Netzausbau deutlich erhöht. Die Investitionen stiegen von 2,3 Milliarden Euro im Jahr 2021 auf 4,1 Milliarden Euro im Jahr 2025 – ein jährliches Wachstum von rund 12 Prozent. Nun plant das Unternehmen, bis 2030 jährlich 6 bis 7 Milliarden Euro in den Ausbau der Energienetze in Deutschland und Europa zu investieren.

Um diese Vorhaben zu finanzieren, hat E.ON das Investitionsbudget um 10 Prozent auf 48 Milliarden Euro bis 2030 erhöht. Ziel ist es, bis zum Ende des Jahrzehnts ein bereinigtes EBITDA von 13 Milliarden Euro zu erreichen. Weitere Details zur Strategie werden im nächsten Quartalsbericht veröffentlicht, der am 13. Mai 2026 erscheinen soll.

Die Erhöhung der Dividende erfolgt vor dem Hintergrund eines kurzfristigen Gewinnrückgangs, während das Unternehmen gleichzeitig auf langfristiges Wachstum setzt. Die ausgeweiteten Netzinvestitionen sollen die europäische Energieinfrastruktur stärken und bis 2030 Renditen abwerfen. Über die vorgeschlagene Ausschüttung werden die Aktionäre auf der Hauptversammlung entscheiden.

Quelle