07 May 2026, 06:19

Erdbeersaison 2026 in NRW startet mit Rekordhoffnungen und Familienpower

Eine Reihe saftig grüner Erdbeerpflanzen, die in einem Gewächshaus mit einer Wand im Hintergrund und verstreuten bunten Gegenständen wachsen.

Erdbeersaison 2026 in NRW startet mit Rekordhoffnungen und Familienpower

Die Erdbeersaison 2026 in Nordrhein-Westfalen (NRW) hat offiziell begonnen. Landwirte, Politiker und Bauernfamilien aus der Region kamen zusammen, um den Start der Ernte zu feiern – die ersten Früchte des Jahres in NRW. Die Veranstaltung unterstrich die Bedeutung der Erdbeere für die Landwirtschaft des Bundeslandes, das fast ein Viertel der deutschen Gesamtproduktion stellt.

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Die Eröffnung fand auf dem Hof der Familie Fruhen in Tönisvorst statt, wo auf 12 Hektar Erdbeeren angebaut werden. Anwesend waren die Landtagsabgeordneten Britta Oellers und Meral Thoms sowie Bürgermeister Kevin Schagen. Die Fruhens betreiben – wie die meisten der 324 Erdbeerbauern in NRW – einen Familienbetrieb, der zum 24-prozentigen Anteil der Region an der jährlichen deutschen Produktion von 128.000 Tonnen beiträgt.

Obwohl Erdbeeren botanisch gesehen keine echten Beeren, sondern Sammelnussfrüchte sind, prägen sie den weichfrüchtigen Anbausektor in NRW. Durch moderne Anbaumethoden konnte die Saison hier auf über sechs Monate ausgedehnt werden, sodass frische Ware bis weit in den Herbst verfügbar ist. Techniken wie Folientunnel ermöglichen es, die Ernte um mehrere Wochen vorzuziehen und Freiland- mit geschütztem Anbau zu kombinieren. Im vergangenen Jahr produzierten die Betriebe in NRW 16.900 Tonnen im Freiland und 13.800 Tonnen unter Schutz.

Weltweit gibt es über 1.000 Erdbeersorten – in NRW allein werden 40 Varietäten angebaut. Die Bauern der Region setzen auf Qualität und Nachhaltigkeit und verlängern die Anbauperioden mit natürlichen Methoden, ohne den Geschmack zu beeinträchtigen.

Der Start der Ernte 2026 betont erneut die Schlüsselrolle NRWs als einer der wichtigsten Erdbeerproduzenten Deutschlands. Familiengeführte Betriebe und innovative Anbaumethoden sichern eine stetige Versorgung der regionalen Märkte. Der frühe Saisonbeginn gibt dabei den Ton für die weiteren Obsternte des Jahres vor.

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