Essen führt Parkzonen für E-Scooter ein – mehr Ordnung ab November 2025
Maria-Luise KensyEssen führt Parkzonen für E-Scooter ein – mehr Ordnung ab November 2025
Essen hat damit begonnen, spezielle Parkzonen für E-Scooter einzurichten, um das Problem wild abgestellter Fahrzeuge in den Griff zu bekommen. Die ersten Flächen wurden am 6. November 2025 markiert – eine zügige Entscheidung des städtischen Verkehrsausschusses. Die Verantwortlichen erhoffen sich dadurch mehr Ordnung auf stark frequentierten Straßen und eine höhere Sicherheit für Fußgänger.
Das Projekt startete, nachdem der Ausschuss für Verkehr und Mobilität den Plan am 29. Oktober 2025 gebilligt hatte. Bereits zuvor hatte das städtische Portal eine Strategie zur Regulierung von Scooter-Parkplätzen in stark besuchten Bereichen skizziert. Oberbürgermeister Thomas Kufen besuchte später eine der Baustellen, um sich über den Fortschritt zu informieren.
Bis Ende 2025 sollen 53 neue Parkzonen deutlich gekennzeichnet und beschildert werden – verteilt über die Innenstadt und weitere Stadtteile. Zudem müssen die Anbieter bis zum 1. Januar 2026 eine Geofencing-Technologie implementieren. Dieses System stellt sicher, dass die Scooter nur an den vorgesehenen Plätzen abgestellt werden können.
Wird ein E-Scooter außerhalb der ausgewiesenen Zonen geparkt, läuft die Mietgebühr für den letzten Nutzer weiter, bis das Fahrzeug korrekt umgestellt wird. Die neuen Regeln sollen der chaotischen Parksituation ein Ende setzen, die in den vergangenen Jahren für Behinderungen und Sicherheitsrisiken gesorgt hat.
Die Parkzonen sind Teil der Bemühungen Essens, die wachsende Zahl an Leih-E-Scootern besser zu steuern. Die Anbieter müssen die Geofencing-Vorgabe bis Jahresbeginn 2026 umsetzen. Die Stadt erwartet dadurch weniger wild abgestellte Scooter und freiere Wege für Fußgänger.






