20 April 2026, 00:55

Essen wählt Siegerentwurf für neuen Verwaltungscampus an der Bernestraße

Eine Stadtstraße mit hohen Gebäuden, die als Teil der Universität Rotterdam gekennzeichnet sind, Straßenlaternen, Straßenschilder, Kraftfahrzeuge, Informationsanzeigen, Büsche, Bäume und eine bewölkte Himmel.

Essen wählt Siegerentwurf für neuen Verwaltungscampus an der Bernestraße

Essen hat ein Siegerentwurf für seinen neuen Verwaltungscampus an der Bernestraße ausgewählt. Die Entscheidung fiel Mitte Februar 2026, nachdem eine Jury drei konkurrierende Konzepte geprüft hatte. Eine Ausstellung der Entwürfe, einschließlich des ausgewählten Plans, öffnete am 23. Februar im Rathaus.

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Das Projekt ersetzt das gescheiterte BürgerRatHaus, das im Sommer 2022 wegen Kostensorgen aufgegeben worden war. Stattdessen entsteht ein mehrphasig entwickelter Campus, dessen erste Gebäude bis 2030 fertiggestellt werden sollen. Auf dem Gelände des ehemaligen Hauptbads werden künftig das Polizeirevier I, Teile der Ordnungsbehörde sowie die Krisenmanagement-Stellen untergebracht.

Der siegreiche Entwurf stammt vom Münsteraner Büro PBA Peter Bastian Architekten. Ihr Design verbindet städtebauliche und architektonische Elemente zu einem zentralen Verwaltungsstandort. Die Immobilien Management Essen GmbH (IME) übernimmt die gesamte Steuerung – von der Planung bis zur Umsetzung.

Oberbürgermeister Thomas Kufen lobte die Wahl als wichtigen Schritt für Essens städtische und administrative Zukunft. Ziel sei es, durch die Bündelung zentraler Dienstleistungen an einem Ort die Effizienz zu steigern.

Die erste Bauphase des Campus soll bis 2030 abgeschlossen sein. Zu den ersten Nutzern werden Polizei und Rettungsdienste zählen. Das Projekt soll Abläufe optimieren und durch bessere Koordination die öffentliche Sicherheit stärken.

Quelle