Essens neues Kontorhausviertel: Wie die Weststadt 2028 ein modernes Zentrum wird
Stephen SchleichEssens neues Kontorhausviertel: Wie die Weststadt 2028 ein modernes Zentrum wird
Essen hat ein großes neues Entwicklungsprojekt gestartet, das die Innenstadt grundlegend verändern soll. Das Kontorhausviertel entsteht auf dem ehemaligen Siemens-Gelände im Stadtteil Weststadt und wird moderne Wohn- und Arbeitsräume bieten. Im November 2025 wurde der erste Spatenstich für das Vorhaben gesetzt – ein wichtiger Meilenstein in den Plänen zur Belebung der Stadt.
Oberbürgermeister Thomas Kufen gab am 18. November 2025 offiziell den Startschuss für den Bau des Kontorhausviertels. Das Projekt, das von der Dr. Helmut Greve Bau- und Boden-AG in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung Essen geleitet wird, soll dem Stadtteil Weststadt neuen Schwung verleihen.
In der ersten Bauphase, dem Kontorhaus Ost, entstehen auf 35.000 Quadratmetern Wohnungen sowie 11.000 Quadratmeter Büroräume. Die Hälfte der Büroflächen wurde bereits von der städtischen Immobiliengesellschaft Essen reserviert, die dort ab 2027 ihren Sitz verlegen will. Die neuen Wohnungen sollen ein Jahr später, 2028, fertiggestellt werden.
Trotz steigender Baukosten und einer schwierigen Wirtschaftslage unterstreicht das Projekt Essens Wachstumswillen. Die Stadtführung sieht darin eine Chance, das Vertrauen in den lokalen Büromarkt zu stärken und konkrete Perspektiven für Unternehmen und Anwohner zu schaffen.
Das Kontorhausviertel wird dringend benötigten Wohnraum und Arbeitsflächen in das Essener Zentrum bringen. Mit den ersten Gebäuden, die bis 2028 fertiggestellt werden sollen, könnte das Projekt den Stadtteil Weststadt nachhaltig prägen. Die Investition der Stadt sendet zudem ein klares Signal für ihre langfristigen Ziele.






