Evangeline Lilly attackiert Disney nach Marvel-Entlassungen und KI-Debatte
Hilde KochEvangeline Lilly attackiert Disney nach Marvel-Entlassungen und KI-Debatte
Evangeline Lilly, bekannt durch ihre Rolle als Hope van Dyne/Wasp im Marvel Cinematic Universe, hat Disney öffentlich wegen der jüngsten Entlassungen bei Marvel Studios kritisiert. In einem Instagram-Beitrag warf sie dem Konzern vor, Mitarbeiter:innen zu entlassen, nachdem deren Arbeit den Grundstein für seinen Erfolg gelegt habe.
Die Schauspielerin, die sich im Juni 2024 aus dem Schauspielgeschäft zurückgezogen hat, bezog sich direkt auf Disneys Entscheidung, rund 1.000 Beschäftigte zu entlassen. Lilly begann ihren Beitrag mit einer Würdigung der harten Arbeit der betroffenen Künstler:innen und Crew-Mitglieder. Sie betonte deren Verdienst beim Aufbau des Marvel Cinematic Universe, warf Disney aber vor, sich nun von ihnen abzuwenden. Mit einem direkten Tag an den Konzern machte sie ihre Missbilligung unmissverständlich klar.
Zudem äußerte sie Bedenken hinsichtlich des Einsatzes künstlicher Intelligenz in der Branche. Lilly hinterfragte die Rechtmäßigkeit von KI, die auf menschengemachter Kunst basierende Inhalte generiert, und forderte die Gesetzgeber in Kalifornien zum Handeln auf. Ihre Haltung spiegelt die wachsende Sorge um die Arbeitsplatzsicherheit in der Unterhaltungsindustrie wider – besonders vor dem Hintergrund des technologischen Fortschritts im Bereich KI.
Trotz ihres Rückzugs aus der Schauspielerei bleibt Lilly eine lautstarke Stimme zu Branchenthemen. Ihre Kritik kommt zu einer Zeit, in der Marvel Studios tiefgreifende Umstrukturierungen durchläuft und im Rahmen der jüngsten Kürzungen 1.000 Mitarbeiter:innen ihre Jobs verloren haben.
Lillys Beitrag unterstreicht die Spannung zwischen Disneys geschäftlichen Entscheidungen und den Leistungen seiner Belegschaft. Die Entlassungen haben Debatten über Fairness in der Unterhaltungsbranche entfacht, insbesondere mit Blick auf die Rolle von KI. Ihr Appell an eine rechtliche Prüfung erhöht den Druck auf die Politik, die Auswirkungen der Technologie auf kreative Berufe genauer zu untersuchen.






