30 May 2026, 16:14

Felix Klein unterstützt Reformen gegen Extremismus und für bessere Vernetzung

Anti-Semitismus-Beauftragter unterstützt Überarbeitung von 'Demokratie lebt'

Felix Klein unterstützt Reformen gegen Extremismus und für bessere Vernetzung

Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, unterstützt die geplanten Reformen des Förderprogramms „Lebendige Demokratie“. Die von Familienministerin Karin Prien (CDU) vorgeschlagenen Änderungen zielen darauf ab, die Zusammenarbeit zwischen den geförderten Organisationen zu verbessern. Klein stimmt zu, dass einige Projekte zu sehr in sich gekapselt sind und einer Überprüfung bedürfen.

Klein befürwortet Priens Vorhaben, das Programm zu reformieren, das Initiativen gegen Extremismus – darunter auch Antisemitismus – finanziert. Er bezeichnete ihren Ansatz, die Vernetzung zwischen den Akteuren zu stärken, als richtigen Weg. Seiner Meinung nach sei eine Effizienzprüfung durchaus gerechtfertigt.

Prien betonte, dass es nicht um Kürzungen gehe, sondern darum, die Mittel wirksamer einzusetzen. Klein teilt diese Einschätzung und zeigte sich überzeugt, dass leistungsstarke Organisationen weiterhin Unterstützung erhalten werden. Von den Reformen betroffen sind auch Projekte, die sich gezielt gegen Antisemitismus richten.

Klein räumte ein, dass bestimmte Vorhaben im Rahmen von „Lebendige Demokratie“ zu sehr auf sich selbst bezogen seien. Die Änderungen sollen seiner Ansicht nach dazu beitragen, die Arbeit stärker auf eine breitere Wirkung auszurichten – statt auf isolierte Einzelprojekte.

Die Reformen werden die Vergabe der Fördergelder neu gestalten. Organisationen, die einen klaren Mehrwert und Kooperationsbereitschaft nachweisen, sollen weiterhin gefördert werden. Die Anpassungen betreffen ein breites Spektrum an Initiativen, darunter auch solche, die sich mit der Bekämpfung von Antisemitismus befassen.

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