Gewalttätige Ausschreitungen nach rechtsextremer Kundgebung in Essen-Kray
Maria-Luise KensyGewalttätige Ausschreitungen nach rechtsextremer Kundgebung in Essen-Kray
In Essen-Kray ist es am Freitagabend nach einer rechtsextremen Kundgebung zu gewaltsamen Auseinandersetzungen gekommen. Vier Menschen erlitten leichte Verletzungen, als ehemalige Teilnehmer der Veranstaltung in der Nähe eines Busses Gegenprotestierende angriffen. Die Polizei griff schnell ein, um die Lage unter Kontrolle zu bringen.
Bereits am frühen Abend hatten in dem Gebiet mehrere Versammlungen stattgefunden. Als sich die Teilnehmer auf den Heimweg machten, stieg eine Gruppe ehemaliger Kundgebungsteilnehmer in einen Bus und griff von dort aus Gegenprotestierende an. Die Verdächtigen, im Alter zwischen 13 und 45 Jahren, flüchteten kurz nach der Schlägerei aus dem Bus.
Die Beamten reagierten umgehend und identifizierten insgesamt 19 Verdächtige, darunter sieben Minderjährige. Polizepräsident Andreas Stüve betonte später, dass Rechtsextremisten in der Stadt keinen Platz hätten, und lobte das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte.
Die Ermittlungen zu dem Vorfall laufen noch. Für weitere Rückfragen steht die Pressestelle der Polizei Essen/Mülheim an der Ruhr zur Verfügung. Vier Personen wurden wegen der bei der Auseinandersetzung erlittenen leichten Verletzungen behandelt.






