Großbrand bei Ewald Dörken AG: 132 Einsatzkräfte im Kampf gegen Flammen und Rauch
Felicia BeyerGroßbrand bei Ewald Dörken AG: 132 Einsatzkräfte im Kampf gegen Flammen und Rauch
Großbrand in Produktionsanlage von Ewald Dörken AG in Herdecke
Am Freitagabend brach in der Produktionsstätte der Ewald Dörken AG an der Wetterstraße in Herdecke ein großer Brand aus. Der Einsatz erforderte umfangreiche Löscharbeiten, Verletzte gab es nach bisherigen Erkenntnissen nicht. Durch brennende Kunststoffe verbreitete sich Rauch im Gebäude und in der umliegenden Gegend.
Die Feuerwehr Herdecke erhielt gegen 20:07 Uhr den Alarm. Bei Eintreffen der Kräfte war die Halle bereits mit Rauch gefüllt, der von brennenden Kunststoffen in und um einen Ofen ausging. Das Feuer hatte sich bereits über die Lüftungsanlage ausgebreitet und trat über einen Kamin nach außen aus, woraufhin die Bevölkerung vor möglichen Geruchsbelästigungen gewarnt wurde.
Während der ersten Löschversuche löste die Brandmeldeanlage am Millöckerweg aus, sodass Verstärkung aus Wetter (Ruhr) anrückte. Bis 00:24 Uhr waren über 132 Einsatzkräfte vor Ort, darunter neun Feuerwehren und mehr als 20 Atemschutztrupps. Kurz darauf konnte die Meldung „Brand unter Kontrolle“ gegeben werden. Aufgrund der Komplexität des Feuers wurden zusätzliche Kräfte mit Atemschutzgeräten zur Bekämpfung der Flammen an der Wetterstraße eingesetzt.
Um 2:30 Uhr erklärte der Einsatzleiter den Brand für gelöscht. Eine Brandwache blieb bis 4:40 Uhr vor Ort, bevor die Verantwortung wieder an das Unternehmen übergeben wurde. Die Johanniter-Unfall-Hilfe versorgte die Einsatzkräfte nach dem Einsatz mit Verpflegung.
Verletzte gab es keine, doch der Brand band erhebliche Ressourcen, um ihn einzudämmen und zu löschen. Zeitweise wurde die Bevölkerung wegen Rauchgeruchs gewarnt. Nach Beendigung der Brandwache wurden alle Einsatzkräfte abgelöst.
