Großeinsatz nach Einbruch: Unbekanntes Pulver legt Wuppertaler Schule lahm
Felicia BeyerGroßeinsatz nach Einbruch: Unbekanntes Pulver legt Wuppertaler Schule lahm
Einbruch in Wuppertaler Schule löst Wochenend-Großeinsatz aus
Ein Einbruch in einer Wuppertaler Schule führte am Wochenende zu einem Großeinsatz der Rettungskräfte. Die Feuerwehr wurde alarmiert, nachdem Unbekannte ein unbekanntes Pulver im Gebäude verstreut hatten. Aus Vorsicht mussten die Schüler am Montagmorgen nach Hause geschickt werden.
Der Vorfall ereignete sich an der städtischen Gesamtschule in der Leimbacher Straße. Die Täter verwüsteten die Verwaltungsräume und das Lehrerzimmer, bevor sie eine verdächtige weiße Substanz verteilten. Zudem wurden mehrere Feuerlöscher von den Schulgelände gestohlen.
Die Feuerwehr Wuppertal rückte an, um das Pulver zu untersuchen. Die Einsatzkräfte sperrten potenziell kontaminierte Bereiche ab und analysierten die Substanz mit Fernunterstützung eines Spezialistenteams aus Dortmund. Bis zum Mittag des 10. November stand fest: Das Pulver war harmlos – vermutlich Rückstände der entwendeten Feuerlöscher.
Der Einsatz dauerte etwa zwei Stunden. Nach der Entwarnung veranlassten die Schulleitung eine gründliche Reinigung der betroffenen Räume. Der Unterricht musste ausfallen, die Schüler wurden vorübergehend nach Hause geschickt, da die Verwüstungen und ein starker Geruch in den betroffenen Bereichen noch spürbar waren.
Die Schule arbeitet nun daran, den Normalbetrieb nach dem Vandalismus wiederherzustellen. Reinigungskräfte haben die kontaminierten Zonen bereits gesäubert, die Ermittlungen zur Aufklärung des Einbruchs laufen weiter. Verletzte gab es nicht, doch der Vorfall sorgte für erhebliche Beeinträchtigungen zu Beginn der Schulwoche.






