Grünes Licht für Wasserstoff-Pipeline zwischen Bunde und Wettringen bis 2027
Stephen SchleichGrünes Licht für Wasserstoff-Pipeline zwischen Bunde und Wettringen bis 2027
Neue Wasserstoff-Pipeline in Nordrhein-Westfalen erhält endgültige Genehmigung
Der Regierungsbezirk Münster hat den Bau einer neuen Wasserstoff-Pipeline in Nordrhein-Westfalen endgültig genehmigt. Das von der Open Grid Europe GmbH (OGE) geleitete Projekt markiert einen wichtigen Schritt beim Ausbau der deutschen Wasserstoffinfrastruktur. Die Bauarbeiten sollen Ende 2026 beginnen, die Inbetriebnahme ist für 2027 geplant.
OGE hatte den Planfeststellungsantrag für die Pipeline bereits im Juni 2024 eingereicht. Die geplante Trasse mit dem Namen Nordsee-Ruhr-Link III wird auf einer Länge von etwa 9,4 Kilometern die Orte Bunde und Wettringen verbinden. Nach einem Prüfverfahren erteilte der Regierungsbezirk Münster Ende 2025 die endgültige Genehmigung.
Die Genehmigungsunterlagen liegen vom 19. November bis zum 2. Dezember 2025 zur öffentlichen Einsicht aus. Damit haben Anwohner und Beteiligte die Möglichkeit, die Pläne vor Baubeginn einzusehen. Die Bauarbeiten sollen im dritten Quartal 2026 starten, wobei die Hauptphase bis 2027 andauert.
Nach Fertigstellung wird die Pipeline Teil eines größeren, 122 Kilometer langen Netzes, das den Wasserstofftransport in der Region ermöglichen soll. Die Inbetriebnahme ist für Ende 2027 vorgesehen und passt damit in die übergeordneten Ziele der deutschen Energiewende.
Mit der Genehmigung ist der Weg für den Baustart Mitte 2026 frei. Nach Abschluss der Arbeiten wird die Leitung wichtige Knotenpunkte in der Wasserstoffversorgungskette verbinden. Die Öffentlichkeit kann die finalen Pläne während einer zweiwöchigen Frist Ende 2025 einsehen.






