07 June 2026, 00:22

H2-Trust: Blockchain revolutioniert Transparenz in Wasserstoff-Lieferketten bis 2026

"Blockchain macht Daten zum Thema Wasserstoff transparent und unveränderlich"

H2-Trust: Blockchain revolutioniert Transparenz in Wasserstoff-Lieferketten bis 2026

H2-Trust: Neues digitales Werkzeug soll Wasserstoff-Lieferketten revolutionieren

Ein neues digitales Tool namens H2-Trust könnte die Art und Weise verändern, wie Wasserstoff-Lieferketten nachverfolgt und reguliert werden. Mithilfe der Blockchain-Technologie schafft es eine fälschungssichere Dokumentation – von der Produktion bis zum Endverbraucher. Das System zielt darauf ab, Compliance-Prozesse zu vereinfachen und mehr Transparenz in einen zunehmend komplexen Markt zu bringen.

H2-Trust funktioniert wie ein digitaler Produktpass, der Daten zur Wasserstoffherstellung und zu eingesetzten Rohstoffen in einem dezentralen Netzwerk speichert. Dadurch bleiben alle Informationen nachvollziehbar, unveränderbar und lückenlos rückverfolgbar. Das Tool soll die wachsenden Herausforderungen durch strenge Vorschriften und verzweigte Lieferketten in der Wasserstoffbranche bewältigen.

Besonders bei grünem Wasserstoff gestaltete sich die Automatisierung der Dokumentation – etwa der RED-Kriterien – bisher schwierig, da Produktionsanlagen und Sensorik stark variieren. H2-Trust bietet dafür drei verschiedene Methoden zur Datenerfassung an, die sich an unterschiedliche Anlagenkonfigurationen und Messtechnik anpassen lassen.

Die Plattform wird als Open-Source-Lösung entwickelt, um Abhängigkeiten von einzelnen Anbietern zu vermeiden und ein universell nutzbares System für den gesamten Wasserstoffmarkt zu schaffen. Bis Mitte 2026 soll ein erster Prototyp mit zwei Industriepartnern getestet werden. Die Partner wurden aufgrund ihrer robusten Infrastruktur und ihres Engagements für nachhaltige Energien ausgewählt.

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H2-Trust positioniert sich als anbieterneutrale, forschungsbasierte Alternative für die Branche. Ziel ist es, als eine Art „digitaler Fingerabdruck“ für Wasserstoff zu dienen – Lieferketten transparenter zu machen und manuelle Compliance-Arbeiten zu reduzieren. Die Prototypenphase startet 2026 mit den beiden ausgewählten Partnern. Bei Erfolg könnte H2-Trust zu einem zentralen Instrument für die Automatisierung von Regulierungsprüfungen werden und das Vertrauen in Wasserstoff-Lieferketten stärken. Der Open-Source-Ansatz stellt sicher, dass die Lösung allen Marktteilnehmern zugänglich bleibt.

Quelle