Hamburgs Geschichtsmuseum feiert 100 Jahre mit Fest und Modernisierung
Maria-Luise KensyHamburgs Geschichtsmuseum feiert 100 Jahre mit Fest und Modernisierung
Das Museum für Hamburgische Geschichte (MHG) feiert am 28. August 2022 sein 100-jähriges Jubiläum. Das am 13. August 1922 eröffnete Haus gilt bis heute als tragender Pfeiler des kulturellen Erbes der Stadt. Mit über einer halben Million Exponaten zählt es zu den größten stadtgeschichtlichen Museen Europas, wie offizielle Stellen betonen.
Das Gebäude am Holstenwall steht vor einer umfassenden Modernisierung, die seinen Denkmalschutz jedoch unangetastet lässt. Bereits 2015 wurden dafür 36 Millionen Euro aus Bundes- und Landesmitteln bewilligt. Trotz der Baumaßnahmen bleibe das Museum "Hamburgs kollektives Gedächtnis", so Carsten Brosda, der Senator für Kultur und Medien.
Zum Jubiläum starten zwei Sonderausstellungen:"Von der Geschichte inspiriert: 100 Perspektiven auf 100 Jahre" und "Eine Stadt in Farbe". Zudem findet am Sonntag, dem 28. August, ein öffentliches Fest mit freiem Eintritt statt. Bürgermeister Peter Tschentscher unterstrich die Bedeutung des Museums als zentrale Institution zur Dokumentation der Hamburger Vergangenheit.
Die Feierlichkeiten präsentieren die beeindruckende Sammlung von 530.000 Kulturgütern. Parallel zu den Veranstaltungen schreiten die Modernisierungsarbeiten voran – stets unter Wahrung des historischen Charakters des Gebäudes. Das Fest und die Ausstellungen sollen Besucherinnen und Besucher in die facettenreiche Stadtgeschichte Hamburgs eintauchen lassen.






