Heike Tatsch wird Sprecherin des größten Gleichstellungsnetzwerks in NRW
Stephen SchleichHeike Tatsch wird Sprecherin des größten Gleichstellungsnetzwerks in NRW
Heike Tatsch, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Lünen, ist in den Sprecherinnenrat des größten Gleichstellungsnetzwerks in Nordrhein-Westfalen gewählt worden. Die 52-jährige Beamtin vertritt künftig die kommunalen Frauenbüros und Gleichstellungsstellen auf Landesebene. Ihre Berufung folgt auf fünf Jahre engagierter Arbeit für die Gleichstellung in ihrer Heimatstadt.
Die Wahl erfolgte während der Mitgliederversammlung der Landesarbeitsgemeinschaft Kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen (LAG NRW). Rund 100 Vertreterinnen aus ganz Nordrhein-Westfalen trafen sich dazu im Duisburger Rathaus. Der Sprecherinnenrat, dem Tatsch nun angehört, besteht aus acht Mitgliedern, die jeweils für vier Jahre gewählt werden.
Die LAG NRW setzt sich als zentrale Interessenvertretung für Gleichstellung in Politik, Arbeitswelt und Gesellschaft ein. Der Sprecherinnenrat vertritt kommunale Belange in landespolitischen Diskussionen, bringt gleichstellungspolitische Themen in politische Gremien ein und erarbeitet Stellungnahmen sowie Petitionen. Die Organisation arbeitet eng mit Ministerien, Landesverbänden und zivilgesellschaftlichen Akteurinnen zusammen, um politische Entscheidungen mitzugestalten.
Tatsch bringt klare Schwerpunkte in ihre neue Rolle ein: Sie will sich für Frauen in Führungspositionen einsetzen, Gewalt gegen Frauen und Mädchen bekämpfen, Nachhaltigkeit fördern und kulturelle Vielfalt stärken. Mit langjähriger Erfahrung in der kommunalen Gleichstellungsarbeit sieht sie ihre Position als Chance, ihr Fachwissen in landesweite Initiativen einzubringen.
Die LAG NRW bleibt das größte Netzwerk für kommunale Gleichstellungsarbeit in Deutschland. Mit Tatschs Wahl stärkt es seine Fähigkeit, gleichstellungspolitische Ziele in ganz Nordrhein-Westfalen voranzutreiben. Zu ihren Prioritäten gehören die Förderung von Frauen in der Politik, die Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt sowie die Entwicklung inklusiver Politiken.






