hydrogenXpertise GmbH: Vier Partner gründen Wasserstoff-Kompetenzzentrum in Duisburg
Stephen SchleichhydrogenXpertise GmbH: Vier Partner gründen Wasserstoff-Kompetenzzentrum in Duisburg
Vier große Unternehmen haben sich zusammengeschlossen, um in Duisburg die hydrogenXpertise GmbH zu gründen. Die Duisburger Hafen AG, die Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV), RheinEnergie und Westenergie sind die Gründungspartner. Das neue Unternehmen wird sich darauf konzentrieren, regionale Betriebe bei ihren Dekarbonisierungsbemühungen zu unterstützen.
Die vier Gründungsunternehmen halten jeweils gleiche Anteile an der hydrogenXpertise GmbH. Als Geschäftsführer wurden Moritz Voormann von Westenergie und Ulrich Daamen von der DVV bestellt. Zunächst wird sich das Unternehmen auf die Verwaltung von Fördermitteln spezialisieren und Dienstleistungen wie Projektbegleitung, Marktanalysen, Schulungen und Workshops anbieten.
Statt auf großangelegte Projekte zu setzen, wird das Unternehmen sein Portfolio bedarfsgerecht und marktorientiert aufbauen. Zu den Kernaufgaben zählen Beratung, Konzeptentwicklung sowie die Erschließung neuer Geschäftsmodelle für die Mutterkonzerne und mittelständische Unternehmen in der Region. Ein zentrales Ziel ist es, das Potenzial von Wasserstoff entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu erschließen.
Jan Poppe, CTO und Vertriebsleiter der Westenergie Netzservice GmbH, betonte die Bedeutung von Wasserstoff für die Dekarbonisierung der Industrie. Susanne Fabry, Vorstandsmitglied bei RheinEnergie, ergänzte, dass die Transformation des Energiesektors Innovationen und Zusammenarbeit erfordere. Der Duisburger Hafen ist bereits in Wasserstoffprojekte eingebunden, darunter die jüngste Einführung von Wasserstoff-Blockheizkraftwerken durch Rolls-Royce.
Die hydrogenXpertise GmbH startet mit einem Fokus auf niedrigschwellige Dienstleistungen. Das Unternehmen will mittelständischen Betrieben helfen, Wasserstofflösungen einzuführen und ihre CO₂-Emissionen zu senken. Damit leistet es einen Beitrag zum übergeordneten Wandel hin zu einer nachhaltigen Energiewirtschaft.






