Ibbenbürens Stadtrat erlebt historischen Generationswechsel nach 184 Jahren Erfahrung
Stephen SchleichIbbenbürens Stadtrat erlebt historischen Generationswechsel nach 184 Jahren Erfahrung
Ibbenbürens Stadtrat vollzieht am 13. November 2025 historischen Wechsel
Mit Beginn der neuen Amtszeit hat sich der Stadtrat von Ibbenbüren am 13. November 2025 grundlegend verändert: Fünfzehn langjährige Mitglieder schieden nach den Kommunalwahlen aus dem Gremium aus. Gemeinsam brachten sie es auf 184 Jahre Erfahrung in der kommunalen Politik.
Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer würdigte in einer feierlichen Verabschiedung ihr Engagement für die Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger. Da nicht alle ausscheidenden Ratsmitglieder an der Sitzung teilnehmen konnten, werden ihre Urkunden später überreicht.
Die dienstälteste Abgeordnete war Gisela Köster, die ihr Mandat vom 17. Oktober 1994 bis zum 31. Oktober 2025 innehatte – davon 25 Jahre als stellvertretende Bürgermeisterin. Peter Dierkes gehörte dem Rat seit dem 1. Oktober 1999 an und blieb bis zum Ende dieser Wahlperiode.
Christoph Boll begann seine Arbeit am 21. Oktober 2009, Alfred Bosse zog am 1. Juni 2014 in den Rat ein. Dagmar Christmann, die jüngste unter den Scheidenden, war seit dem 4. März 2022 Mitglied. Alle prägten mit ihren Entscheidungen über Jahre hinweg die Entwicklung Ibbenbürens.
Der neu gewählte Stadtrat hat nun nach den Kommunalwahlen die Verantwortung übernommen. Die konstituierende Sitzung am 13. November eröffnete offiziell die neue Amtszeit, nachdem die Bürger im September ihre Stimmen abgegeben hatten.
Die ausscheidenden Mitglieder hinterlassen ein Erbe von 184 Jahren kommunalem Engagement. Zwar endet mit ihrem Ausscheiden ihre aktive Zeit in der Lokalpolitik, doch ihr Wirken bleibt Teil der Ibbenbürener Stadtgeschichte. Nun liegt es am neuen Rat, diese Verantwortung weiterzutragen.






