Irischer Investor Kerga übernimmt deutschen Getränkehersteller Münsterland J Lülf
Stephen SchleichIrischer Investor Kerga übernimmt deutschen Getränkehersteller Münsterland J Lülf
Irische Investmentgesellschaft Kerga übernimmt Münsterland J Lülf – deutschen Spezialisten für fertige Getränke
Die irische Beteiligungsgesellschaft Kerga hat Münsterland J Lülf übernommen, einen deutschen Hersteller von gebrauchsfertigen Getränken. Der Deal markiert einen wichtigen Schritt in Kergas Strategie, seine Präsenz in Europa auszubauen. Münsterland produziert nicht-kohlensäurehaltige Getränke, darunter Eiskaffees und Protein-Shakes, sowohl unter eigener Marke als auch für Partner wie Jimmy’s Iced Coffee.
Die Produkte von Münsterland werden bereits in über 20 Ländern vertrieben und erzielen nachweislich Umsätze von mehr als 20 Millionen Euro. Kerga, das sich auf den Erwerb und die Entwicklung von „nährstoffreichen Convenience-Unternehmen“ spezialisiert hat, sieht in dem Geschäft ein erhebliches Wachstumspotenzial. Die Übernahme soll die Produktions- und Vertriebsinfrastruktur des Unternehmens stärken.
Alan Cunningham, CEO von Kerga, bezeichnete den Deal als „entscheidenden Meilenstein“ für die europäischen Expansionspläne des Unternehmens. Hilliard Lombard, Vorsitzende von Kerga, betonte, dass die finanzielle Performance von Münsterland gut zu den Anlagekriterien von BiaVest passe. Manfred Fleige, Geschäftsführer von Münsterland, ist überzeugt, dass die Zusammenarbeit mit Kerga das Unternehmen auf die nächste Stufe heben wird.
Kerga rechnet damit, dass Münsterland gemeinsam mit dem bereits zum Portfolio gehörenden Unternehmen Nomadic Foods in Europa künftig mehr als 100 Millionen Einheiten absetzen wird. Die beiden Unternehmen ergänzen sich ideal und festigen Kergas Position im Lebensmittel- und Getränkesektor.
Die Übernahme erweitert Kergas Fußabdruck im europäischen Markt für fertige Getränke. Münsterlands etablierte Umsätze und Vertriebsnetze bilden eine solide Grundlage für weiteres Wachstum. Kerga strebt nun an, die Produktion und den Vertrieb in über 20 Ländern auszubauen.






