Jannik Mauses Leihe bei Rot-Weiss Essen droht vorzeitig zu scheitern
Maria-Luise KensyJannik Mauses Leihe bei Rot-Weiss Essen droht vorzeitig zu scheitern
Jannik Mauses Leihe zu Rot-Weiss Essen verläuft alles andere als planmäßig. Der Stürmer, der im vergangenen Sommer vom 1. FC Kaiserslautern nach Essen wechselte, kämpft sowohl mit mangelnder Spielpraxis als auch mit schwankender Form. Nun prüfen Vereinsverantwortliche, ob sein Leihvertrag im Wintertransferfenster vorzeitig beendet werden soll.
Mause war mit einem starken Ruf nach Essen gekommen. In der Saison 2023/24 führte er als Torschützenkönig der 3. Liga für den FC Ingolstadt die Torjägerliste an und wechselte daraufhin für 600.000 Euro zum FCK. Doch sein Engagement in der 2. Bundesliga gestaltete sich schwierig: Nur fünf Einsätze stand er zu Buche, bevor er zur Spielpraxis an Hansa Rostock und später an Eintracht Braunschweig verliehen wurde.
Auch in Essen verlief seine Zeit bisher enttäuschend. Trotz eines kurzen Lichtblicks – einem Doppelpack beim 3:1-Sieg gegen die TSG Hoffenheim II Anfang Oktober – kam er bisher nur auf sieben Partien. Sein letzter Einsatz liegt bereits über einen Monat zurück, oft wurde er nicht einmal in den Spieltagskader berufen. Trainer Uwe Koschinat äußerte sich öffentlich kritisch über seine Leistungen, was die Unsicherheit um seine Zukunft weiter verstärkt.
Essen besitzt zwar eine Kaufoption in Höhe von 600.000 Euro, doch eine Ausübung erscheint derzeit unwahrscheinlich. Die Frustration des Vereins erinnert an frühere Stationen: Schon bei einem vorherigen Leihengagement in Fürth kam Mause nur auf fünf Einsätze. Angesichts der begrenzten Wirkung könnte RWE die Zusammenarbeit vorzeitig beenden.
Eine Entscheidung über Mauses Zukunft wird im Wintertransferfenster erwartet. Sollte seine Leihe vorzeitig enden, kehrt er nach Kaiserslautern zurück, wo seine langfristigen Perspektiven ungewiss bleiben. Fürs Erste sieht es so aus, als werde sein Essen-Aufenthalt ohne den erhofften Erfolg enden.






