23 May 2026, 10:20

Jugendkongress in Hamm diskutiert Friedensvisionen für ein geteiltes Europa

Jugendkonferenz in Hamm: Junge Stimmen für Frieden

Jugendkongress in Hamm diskutiert Friedensvisionen für ein geteiltes Europa

Zweiter Jugendkongress der Westfälischen Friedenskonferenz in Hamm-Bockum-Hövel

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Am 1. Oktober 2025 fand der zweite Jugendkongress der Westfälischen Friedenskonferenz an der Sophie-Scholl-Gesamtschule in Hamm-Bockum-Hövel statt. Über 200 junge Menschen aus ganz Westfalen kamen zusammen, um zu erörtern, wie ein friedliches Miteinander in Europa trotz tiefer Unterschiede gelingen kann. Die Veranstaltung förderte ihre aktive Beteiligung an Debatten über Frieden und internationale Verständigung.

Das Programm bot eine Mischung aus Vorträgen, interaktiven Diskussionen und direktem Austausch mit Expertinnen und Experten. Die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten die Agenda mitbestimmen, indem sie über zentrale Themen abstimmten – so lenkten ihre Stimmen die Gespräche. Viele Debatten wurden durch Fragen aus dem Publikum angeregt.

Thematisch reichte das Spektrum von der Bekämpfung von Extremismus über die Stärkung der europäischen Zusammenarbeit bis hin zur Rolle der Jugend in der Friedenssicherung. Auf dem Podium diskutierten unter anderem Mareike Boccola, Inhaberin der Hauschild GmbH & Co. KG, sowie Julius Dittmann, Geschäftsführer der Titus GmbH. Beide teilten ihre Perspektiven darauf, wie Dialog und Stabilität gefördert werden können.

Auch Dr. Andreas Hollstein, Polonia-Beauftragter des Landes Nordrhein-Westfalen, und Gonca Türkeli-Dehnert, Staatssekretärin im Ministerium für Kultur und Wissenschaft, beteiligten sich an den Gesprächen. Ihre Teilnahme unterstrich den Fokus der Veranstaltung auf das Überbrücken von Gräben durch gemeinsame Verantwortung und Engagement.

Der Jugendkongress bot jungen Menschen eine Plattform, um frische Ideen für Frieden und Zusammenarbeit einzubringen. Indem sie die Diskussionen mitgestalteten und Expertinnen und Experten befragten, wurde ihre Rolle bei der Zukunft Europas gestärkt. Die Veranstalter wollen dieses Modell für künftige Treffen weiterentwickeln.

Quelle