09 May 2026, 02:20

Klimaneutrale Schokolade erreicht Dormagen nach fairer und grüner Weltreise

Werbung für Cadbury's Kakao mit einer Frau, die eine Tasse Kakao hält, und Werbetext.

Klimaneutrale Schokolade erreicht Dormagen nach fairer und grüner Weltreise

Fair gehandelter Bio-Schokolade erreicht Dormagen nach klimaneutraler Reise

Eine ganz besondere Lieferung fair gehandelter Bio-Schokolade ist nach einer langen, umweltfreundlichen Reise in Dormagen angekommen. Die Kakaobohnen legten den Weg von der Dominikanischen Republik bis zum Weltladen in der Kölner Straße zurück – ganz ohne CO₂-Ausstoß. Das Projekt vereint fairen Handel, Klimaschutz und nachhaltige Logistik – und das alles rund um Schokolade.

Die Reise begann in der Dominikanischen Republik, wo der Kakao auf ein Segelschiff verladen wurde. Das emissionsfreie Boot brachte die Fracht über den Atlantik bis nach Amsterdam. Für diesen ersten Abschnitt der Strecke wurden keinerlei fossile Brennstoffe benötigt.

In Amsterdam angekommen, wurde der Kakao in einer Fabrik zu Schokolade verarbeitet – ausschließlich mit Solarenergie. Sieben Radfahrer aus Dormagen übernahmen anschließend den Transport: Fünf Tage lang radelten sie von Amsterdam zurück in ihre Heimatstadt und brachten die fertige Schokolade selbst mit. Ein Zeichen für ihr Engagement für Nachhaltigkeit.

Für die letzte Etappe nutzte die Gruppe ein kommunales Lastenrad, um die Schokolade zum Dormagener Weltladen zu bringen. Lieselotte Heinz vom städtischen Umweltteam lobte die Radfahrer für ihren Einsatz. Sie betonte, wie das Projekt fairen Handel mit praktischem Klimaschutz verbindet.

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Die Stadtverwaltung machte deutlich, dass diese Aktion nur ein Baustein ihrer umfassenden Bemühungen ist. Fairer Handel und Nachhaltigkeit bleiben auch in zukünftigen Projekten zentrale Themen.

Die Schokolade ist nun im Weltladen Dormagen in der Kölner Straße erhältlich. Die gesamte Reise – per Segelschiff, solarbetriebener Fabrik und Fahrrad – zeigt, wie Waren transportiert werden können, ohne die Umwelt zu belasten. Das Projekt ist ein lebendiges Beispiel für fairen Handel und klimafreundliche Logistik in der Praxis.

Quelle