Kölner Stadtrat streitet über Umbenennung von Spielplätzen in "Bewegungsflächen"
Hilde KochKölner Stadtrat streitet über Umbenennung von Spielplätzen in "Bewegungsflächen"
Der Kölner Stadtrat wird in seiner nächsten Sitzung über die Umbenennung von Spielplätzen diskutieren. Der Vorschlag sieht vor, den Begriff durch „Spiel- und Bewegungsfläche“ zu ersetzen. Bürgermeisterin Henriette Reker hat sich bereits gegen die Idee ausgesprochen.
Vor zwei Jahren hatte der Jugendhilfeausschuss einstimmig beschlossen, die Beschilderung der Spielplätze zu modernisieren. Die Stadtverwaltung argumentiert, dass der Begriff „Spielplatz“ Jugendliche nicht einschließe. Man sei der Meinung, dass „Spiel- und Bewegungsfläche“ die Nutzung dieser Flächen für alle Altersgruppen besser widerspiegele.
Bürgermeisterin Reker lehnt die Änderung ab. Sie bezeichnete die gesamte Debatte als unnötig und unterstützt die Umbenennung nicht. Der Rat wird am 4. September eine endgültige Entscheidung treffen. Falls der Vorschlag angenommen wird, gilt der neue Name für alle betroffenen Flächen. Die Haltung der Bürgermeisterin bleibt klar gegen die Umbenennung.






