05 May 2026, 14:46

Krefelds Eishockey-Legenden spielen für Vielfalt und gegen Rassismus

Schwarzes und weißes Foto eines Hockey-Spiels auf einem Eisstadion, mit Spielern in der Nähe eines Tors und Zuschauern im Hintergrund.

Krefelds Eishockey-Legenden spielen für Vielfalt und gegen Rassismus

Wohltätiges Eishockeyspiel in Krefeld: Ein Zeichen für Vielfalt und Integration

Am 8. November 2023 findet in Krefeld ein Benefiz-Eishockeyspiel statt, das sich für mehr Diversität und Inklusion einsetzt. Die von der Initiative Hockey is Diversity organisierte Veranstaltung bringt ein Team aktueller Spieler gegen lokale Legenden auf das Eis. Der gesamte Erlös fließt in Jugendförderprogramme und Antidiskriminierungsprojekte im Sport.

Die Idee zu dem Spiel stammt von Dr. Martin Hyun, ehemaliger Profispieler und Gründer von Hockey is Diversity. Als erster Spieler koreanischer Herkunft in der höchsten deutschen Liga erlebte er während seiner Zeit bei den Krefeld Pinguinen (KEV 81) rassistische Anfeindungen. Heute setzt sich seine Organisation dafür ein, Diskriminierung im Eishockey und in der Gesellschaft zu bekämpfen.

Hockey is Diversity finanziert sich ausschließlich durch Spenden und ehrenamtliches Engagement. Beim anstehenden Spiel werden bekannte Namen wie Tino Boos, Mirko Lüdemann und Wolfgang „Bobby“ Fischer auflaufen. Ihr Mitwirken soll nicht nur Aufmerksamkeit für die Sache schaffen, sondern auch Gelder für das Jugendprogramm der Krefeld Pinguine einbringen.

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Hyun betont seit Langem, dass der Kampf gegen Rassismus kontinuierliche Anstrengungen erfordert. Für ihn ist Diversität kein Marketinginstrument, sondern eine Haltung, die täglich gelebt werden muss. Das Event verkörpert diese Überzeugung, indem es Sport mit Aktivismus verbindet, um nachhaltige Veränderungen zu bewirken.

Das Spiel am 8. November unterstützt die laufenden Projekte von Hockey is Diversity. Die Einnahmen sollen jungen Spielern den Zugang zum Sport ermöglichen und gleichzeitig die Botschaft stärken, dass Eishockey – und die Gesellschaft insgesamt – inklusiv sein müssen. Die Veranstalter hoffen, dass die Partie weitere Initiativen gegen Diskriminierung im Sport anstoßen wird.

Quelle