23 March 2026, 12:23

Lasse-Marc Riek verwandelt das Mainufer in einen mystischen Klangwald

Gemälde eines Karussells in Vauxhall Gardens, London, 1775, umgeben von Bäumen und Menschen, mit Text unten.

Lasse-Marc Riek verwandelt das Mainufer in einen mystischen Klangwald

Der Steinheimer Klangkünstler Lasse-Marc Riek präsentiert einen Vortrag und eine besondere Klanginstallation zum Abschlusswochenende der Ausstellung Prinz Georgs GartenTraum im Museum Schloss Steinheim. Die Schau, die am Sonntag, dem 19. Oktober 2025, endet, umfasst eine zweitägige Freiluftinstallation, die das Flussufer in ein immersives Klangerlebnis verwandelt.

Am Donnerstag, 9. Oktober, um 18 Uhr hält Riek einen Vortrag mit dem Titel "Mit den Ohren sehen – Zwischen Kunst und Wissenschaft". Darin geht es um die menschliche Wahrnehmung von Klängen, den Unterschied zwischen Klang und Lärm sowie verschiedene Projekte aus dem Bereich der Klangkunst. Zudem stellt er eigene Werke und denen anderer Künstler vor und gibt Einblicke in Aufnahmetechniken und die Komposition von Klanglandschaften.

Der Höhepunkt der Ausstellung findet am Samstag, 18. Oktober, und Sonntag, 19. Oktober, jeweils von 11 bis 17 Uhr statt. Rieks Klanginstallation im Nachtigallenhain nahe dem Museum verwandelt das Mainufer in einen "Klangwald". Besucher können die Kompositionen vom Radweg am Flussufer aus erleben, da der Hain selbst nicht betreten werden darf. Ein Museumsticket ist für die Teilnahme nicht erforderlich.

Rieks Arbeiten wurden international gezeigt, unter anderem im Museum für Kommunikation Frankfurt, in der Schirn Kunsthalle Frankfurt und im Museo Reina Sofía in Madrid. Die Ausstellung wird gefördert von der KulturRegion FrankfurtRheinMain und dem Hessischen Museumsverband.

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Mit dem Event endet Prinz Georgs GartenTraum – eine Verbindung von Kunst und Natur durch Klang. Rieks Installation und Vortrag bieten die seltene Gelegenheit, experimentelle Audioarbeiten im öffentlichen Raum zu erleben. Das Abschlusswochenende verspricht ein einzigartiges sinnliches Erlebnis für Besucher am Mainufer.

Quelle