Marl gedenkt am Volkstrauertag mit bewegenden Zeremonien und klarer Botschaft
Hilde KochMarl gedenkt am Volkstrauertag mit bewegenden Zeremonien und klarer Botschaft
Marl begeht in diesem Jahr den Volkstrauertag unter dem Motto "Erinnern heißt Verantwortung übernehmen" mit einer Reihe von Gedenkveranstaltungen. Die Feierlichkeiten beginnen am Samstagabend und setzen sich bis Sonntag, den 16. November, fort. An verschiedenen Orten der Stadt – darunter Kirchen, Friedhöfe und Denkmäler – werden mit Kranzniederlegungen die Opfer gewürdigt.
Den Auftakt bildet am Samstag um 19 Uhr eine Kranzniederlegung am Kriegsdenkmal in Hüls, in der Nähe der Ernst-Immel-Realschule.
Am Sonntagmorgen findet die erste Zeremonie um 10:15 Uhr am Kriegsdenkmal der St.-Georg-Kirche in Alt-Marl statt. Eine halbe Stunde später, um 11:30 Uhr, folgt eine weitere Kranzniederlegung auf dem Hauptfriedhof an der Sickingmühler Straße. Um 12 Uhr wird am Hof Wessing in Brassert (Lippestraße 223) ein weiterer Gedenkakt abgehalten.
Die zentrale Gedenkfeier beginnt um 14 Uhr am Creiler Platz. Dort halten Bürgermeister Thomas Terhorst und Benedikt Stelthove Reden, bevor sie einen Kranz niederlegen. Am späten Nachmittag, um 16 Uhr, schließt sich die letzte Kranzniederlegung des Tages auf dem Kommunalfriedhof in Hamm an.
Im Rahmen des Programms berichtet die Jugendfeuerwehr Marl-Lenkerbeck von ihrem Besuch im Außenlager Hersbruck des Konzentrationslagers Flossenbürg. Ihr Beitrag steht im Zeichen des diesjährigen Mottos und verbindet Erinnerung mit der Übernahme von Verantwortung.
Die Veranstaltungen umfassen vier Orte am Samstag und fünf am Sonntag – jeder Termin lädt zum Innehalten ein. Der Volkstrauertag in Marl endet mit der abschließenden Kranzniederlegung in Hamm. Die Gedenkfeiern ehren die Vergangenheit und unterstreichen zugleich die Bedeutung des historischen Bewusstseins.






