Meerbuscher Krankenhaus kämpft mit Spendenaufruf um Rettung seines Therapie-Hallenbads
Stephen SchleichMeerbuscher Krankenhaus kämpft mit Spendenaufruf um Rettung seines Therapie-Hallenbads
St.-Elisabeth-Krankenhaus Meerbusch-Lank startet Spendenaufruf zur Rettung seines Therapie-Hallenbads
Das St.-Elisabeth-Krankenhaus in Meerbusch-Lank hat einen öffentlichen Spendenaufruf gestartet, um sein Hallenbad wieder instand setzen zu können. Die Einrichtung, die für die Therapie von Patient:innen mit chronischen Erkrankungen von zentraler Bedeutung ist, bleibt seit Beginn der Coronavirus-Pandemie geschlossen. Nun benötigt das Krankenhaus 250.000 Euro, um dringende technische Sanierungen durchzuführen und das Bad wieder für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Jahre lang diente das Hallenbad als unverzichtbarer Ort für Gesundheit und Rehabilitation. Patient:innen des Krankenhauses, Mitglieder der Rheuma-Liga sowie Teilnehmer:innen von Aqua-Fitness-Kursen nutzten die Anlage regelmäßig. Besonders für Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Rheuma war das Bad eine wichtige Stätte der Linderung – hier konnten sie ihre Beschwerden lindern und ihre Lebensqualität verbessern.
Die Schließung hat viele Menschen von essenziellen Therapien abgeschnitten. Seit Pandemiebeginn bleibt das Bad trotz steigender Nachfrage geschlossen. Wöchentliche Anfragen von Patient:innen und externen Gruppen zeigen, wie sehr die Gemeinschaft die Einrichtung vermisst.
Die nun anstehenden Sanierungsarbeiten sind entscheidend für eine Wiedereröffnung. Die Gesamtkosten von 250.000 Euro umfassen Reparaturen an der Heizungsanlage, der Lüftung, der Klimaanlage und der Filtertechnik. Ohne öffentliche Unterstützung müsste das Krankenhaus das gesamte Projekt aus dem eigenen Haushalt finanzieren – eine erhebliche finanzielle Belastung.
Nach der Wiedereröffnung soll das Bad wieder Patient:innen des Krankenhauses, der Rheuma-Liga sowie einer örtlichen Schwimmschule zur Verfügung stehen. Zudem sind neue Kurse für Kinder und Babys geplant, die das Angebot für die Gemeinschaft erweitern sollen.
Mit der Spendenaktion hofft das Krankenhaus, die notwendigen Mittel für die Instandsetzung aufzubringen. Jede Spende bringt das Bad ein Stück näher an seine Wiedereröffnung als Ort der Therapie, der Gesundheit und des gemeinschaftlichen Miteinanders. Ohne zusätzliche Unterstützung bleibt die Zukunft des Projekts – und damit die Wiedereröffnung des Bades – jedoch ungewiss.






