28 April 2026, 08:49

Mietpreise in NRW steigen langsamer – doch nicht überall sinken die Kosten

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Mietenanstieg in NRW verliert an Schwung - Mietpreise in NRW steigen langsamer – doch nicht überall sinken die Kosten

Mietpreise in Nordrhein-Westfalen steigen weiter – aber langsamer als zuvor

Die Mieten in Nordrhein-Westfalen sind erneut angestiegen, allerdings in einem geringeren Tempo. Der aktuelle Greix-Mietindex verzeichnet einen jährlichen Anstieg von 4 % – der schwächste Zuwachs seit Ende 2021. Während in einigen Städten die Preise kletterten, gab es in anderen leichte Rückgänge, was auf eine uneinheitliche Entwicklung in der Region hindeutet.

Zwischen Juli und September stiegen die durchschnittlichen Mieten in Nordrhein-Westfalen um 0,7 %. Das entspricht einer leichten Verlangsamung im Vergleich zum Vorquartal, als noch ein Plus von 0,9 % verzeichnet wurde. Unter Berücksichtigung der Inflation fiel der tatsächliche Anstieg noch geringer aus.

Köln und Düsseldorf blieben die teuersten Städte mit Angebotsmieten von 15,21 Euro bzw. 14,40 Euro pro Quadratmeter. Düsseldorf verzeichnete dabei einen Anstieg von 0,7 % – der zweitstärkste Zuwachs unter den acht größten Städten Deutschlands.

Gleichzeitig sanken die Mieten in Bielefeld (minus 1,3 %), Bocholt (0,6 %) und Münster (0,4 %). Dagegen erlebte Hamm den stärksten Preissprung mit einem Plus von 1,8 %. Mönchengladbach und Wuppertal folgten mit jeweils 1,6 % Zuwachs.

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Am unteren Ende der Skala lagen Gelsenkirchen und Duisburg mit den günstigsten Mieten der Region (7,42 Euro bzw. 8,21 Euro). Der Greix-Mietindex erfasst die Angebotsmieten in 37 deutschen Städten und Regionen, darunter 17 in Nordrhein-Westfalen.

Die aktuellen Zahlen zeigen eine abschwächende Dynamik beim Mietpreiswachstum in Nordrhein-Westfalen. Während einige Gebiete weiterhin mit steigenden Kosten konfrontiert sind, gab es in anderen leichte Rückgänge. Insgesamt bleibt der Anstieg moderat – besonders unter Berücksichtigung der Inflation.

Quelle