Modernisierte Feuerwehrzentrale in Herford mit Hightech-Ausstattung eröffnet
Felicia BeyerModernisierte Feuerwehrzentrale in Herford mit Hightech-Ausstattung eröffnet
Kreisfeuerwehrzentrale Herford nach umfangreicher Sanierung wiedereröffnet
Die Kreisfeuerwehrzentrale in Herford hat nach einer umfassenden Modernisierung wieder ihre Türen geöffnet. Die neu gestaltete Einrichtung verfügt nun über moderne Schulungsräume, erweiterte Fahrzeug halls sowie ein leistungsstarkes Notstromsystem. Das im Oktober 2025 abgeschlossene Projekt kostete knapp 6,7 Millionen Euro.
Die Arbeiten an der Zentrale begannen mit dem Schwerpunkt, zentrale Bereiche zu erweitern und zu modernisieren. Die Fahrzeug halls wurden vergrößert, um mehr Einsatzfahrzeuge aufzunehmen – darunter auch größere Spezialeinheiten für Notfälle. Zudem entstand ein zusätzlicher Lagerbereich für Ausrüstung, um die operationelle Effizienz zu steigern.
Im Rahmen der Sanierung wurde die Werkstatt für Atemschutz grundlegend überholt. Der Bereich erfüllt nun strengere Umwelt- und Ergonomie-Standards. Ergänzend dazu wurde ein neuer Übungsparcours für Atemschutzgeräte eingerichtet, der mit VR-Technologie realistische Notfallszenarien simuliert.
Hinzu kam eine taktische Übungswohnung, in der Feuerwehrkräfte in virtuellen Umgebungen trainieren können. Die Feuerwehrleitstelle, die die Feuerwehrstationen im gesamten Kreis Herford unterstützt, erhielt modernisierte Büroräume und Bereitschaftszimmer für das Personal. Von den Verbesserungen profitieren die Abteilung Brandschutz, das IT-Team sowie die Mitarbeiter der Notrufzentrale.
Um den Betrieb auch bei Stromausfällen aufrechterhalten zu können, wurde ein neues Hochleistungs-Notstromsystem installiert. Zudem entstanden durch das Projekt 1.500 Quadratmeter zusätzliche Nutzfläche, die die Gesamtkapazität der Einrichtung erhöht.
Die sanierte Zentrale bietet nun fortschrittliche Schulungsmöglichkeiten und verbesserte Arbeitsbedingungen für Einsatzkräfte. Die Aufrüstungen – darunter VR-basierte Simulationen und erweiterte Lagerflächen – zielen darauf ab, Effizienz und Einsatzbereitschaft zu steigern. Die Investition von 6,7 Millionen Euro unterstreicht das Engagement des Kreises, seine Feuerwehr- und Rettungsdienste zukunftsfähig auszustatten.






