Mönchengladbach revolutioniert Jugendförderung mit partizipativem Zukunftsplan
Stephen SchleichMönchengladbach revolutioniert Jugendförderung mit partizipativem Zukunftsplan
Mönchengladbach startet neuen Kinder- und Jugendförderplan für bessere Zukunftschancen
Mönchengladbach hat einen neuen Kinder- und Jugendförderplan vorgestellt, der die Unterstützung für junge Menschen grundlegend reformieren soll. Die Initiative wurde im Kuhle 8, einer erfolgreichen Jugendwerkstatt zur Berufsorientierung, präsentiert. Anders als klassische Fördermodelle setzt der Plan auf Flexibilität, Partizipation und eine aktive Mitgestaltung durch die Gemeinschaft selbst.
Der Förderplan basiert auf Zusammenarbeit und wurde gemeinsam mit lokalen Partnern sowie den Jugendlichen selbst entwickelt. Statt starrer Budgets bietet er ein hybrides Modell, das sich an veränderte Bedürfnisse anpassen kann. Zu den zentralen Zielen gehören die Förderung sozialer Teilhabe, die Stärkung der digitalen Kompetenz und eine bessere MINT-Bildung. Zudem soll die Vernetzung zwischen Schulen, Unternehmen und Jugendeinrichtungen intensiviert werden.
Ein demokratischer Ansatz steht im Mittelpunkt: Projekte sollen Lebensrealitäten widerspiegeln und themenübergreifend wirken. Ein besonderer Fokus liegt darauf, bildungsbenachteiligte Kinder mit Migrationshintergrund bis 2030 besser zu fördern. Der Übergang von der Schule in den Beruf bleibt in Mönchengladbach eine große Herausforderung – das Berufsorientierungsmodell von Kuhle 8 gilt hier als Erfolgsbeispiel.
Inspiriert vom afrikanischen Sprichwort "Man braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen", setzt die Initiative auf breites gesellschaftliches Engagement. Das Konzept der geteilten Verantwortungsräume ermöglicht es Fachkräften aus verschiedenen Jugendhilfebereichen, enger zusammenzuarbeiten.
Der neue Förderplan definiert klare Ziele für Bildung, Inklusion und Berufsorientierung im kommenden Jahrzehnt. Durch Flexibilität und Bürgerbeteiligung sollen nachhaltige Verbesserungen für die Jugend in Mönchengladbach erreicht werden. Der Erfolg des Modells hängt dabei von der kontinuierlichen Zusammenarbeit zwischen lokalen Akteuren und den jungen Menschen selbst ab.






