Mönchengladbachs Befreiungsschlag: 4:0 gegen St. Pauli nach siebenmonatiger Siegflaute
Maria-Luise KensyMönchengladbachs Befreiungsschlag: 4:0 gegen St. Pauli nach siebenmonatiger Siegflaute
Borussia Mönchengladbach holt ersten Bundesliga-Sieg seit über sieben Monaten – 4:0 gegen den FC St. Pauli
Mit einem souveränen 4:0 (2:0) gegen den FC St. Pauli hat Borussia Mönchengladbach nach 217 Tagen ohne Sieg endlich wieder einen Dreier in der Bundesliga gefeiert. Der Erfolg beendet eine lange Durststrecke und katapultiert die Fohlenelf vorerst auf Platz 16 der Tabelle. Der FC St. Pauli hingegen fand im gesamten Spiel kaum zu nennenswerten Torchancen.
Die Hausherren gingen früh in Führung: Haris Tabaković erzielte in der 16. Minute das 1:0. Nur kurz vor der Pause markierte er nach einer schnellen Kombination mit Franck Honorat über die linke Seite sein zweites Tor – das erste Mal in dieser Saison, dass Mönchengladbach in einem Ligaspiel überhaupt in Führung ging.
Die einzige bemerkenswerte Aktion der Gäste folgte in der 25. Minute, als Torhüter Moritz Nicolas einen Distanzschuss von Louis Oppermann parierte. Ansonsten blieb die Abwehr der Gladbacher weitgehend ungetestet.
Shuto Machino (75.) und Oscar Fraulo (80.) machten in der Schlussphase mit ihren Treffern zum 3:0 und 4:0 alles klar. Während die Borussen damit ihren ersten Bundesliga-Sieg seit dem 29. März feierten, kassierte die Mannschaft von Trainer Alexander Blessin bereits die sechste Saisonniederlage.
Der deutliche Erfolg bringt Mönchengladbach zumindest vorübergehend aus der Abstiegszone. Für den FC St. Pauli hingegen verschärft sich nach dieser klaren Niederlage die prekäre Situation weiter. Über die gesamte Spielzeit hinweg zeigte sich die Überlegenheit der Gladbacher, die das Spiel von Anfang bis Ende dominierten.






