Mönchengladbachs Energiekosten explodieren: 53 Prozent mehr für städtische Gebäude
Stephen SchleichMönchengladbachs Energiekosten explodieren: 53 Prozent mehr für städtische Gebäude
Energieausgaben für städtische Gebäude in Mönchengladbach steigen 2024 stark an
Die Energiekosten für die kommunalen Gebäude in Mönchengladbach sind 2024 drastisch gestiegen und erreichten 10,7 Millionen Euro – ein Anstieg um 53 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Trotz dieses deutlichen Preissprungs blieb der CO₂-Fußabdruck der Stadt mit 16.643 Tonnen CO₂-Äquivalenten stabil. Nun planen die Verantwortlichen Modernisierungen, um die Effizienz zu steigern und künftige Ausgaben zu senken.
Der Stromverbrauch in den städtischen Liegenschaften blieb mit 13,32 Millionen Kilowattstunden nahezu unverändert. Schulen waren dabei die größten Verbraucher und machten 49 Prozent des Gesamtbedarfs aus. Auch beim Erdgasverbrauch lagen sie mit 62,5 Prozent der stadtweit genutzten 50,4 Millionen Kilowattstunden deutlich vorne.
Der Verbrauch von Heizöl stieg 2024 von 4,75 Millionen auf 6 Millionen Kilowattstunden. Um den steigenden Kosten entgegenzuwirken, investierte die Stadt rund 850.000 Euro in die Modernisierung der Straßenbeleuchtung. Die Hälfte dieser Summe wurde durch einen Bundeszuschuss gedeckt.
Für die Zukunft plant der städtische Gebäudemanager gmmg den Austausch veralteter Stromzähler durch digitale Modelle. Zudem soll eine neue zentrale Plattform den Wasser- und Wärmeverbrauch erfassen, um die Überwachung zu vereinfachen und Verschwendung zu reduzieren.
Die Energieausgaben der Stadt kletterten 2024 aufgrund höherer Preise und eines stabilen Verbrauchs in die Höhe. Mit digitalen Zählern und modernisierter Beleuchtung rechnen die Verantwortlichen nun mit besseren Daten und möglichen Einsparungen. Als nächste Schritte stehen langfristige Effizienzsteigerungen in den kommunalen Gebäuden im Fokus.






