Münster schafft neuen Ausschuss für mehr Chancengleichheit und Integration
Hilde KochMünster schafft neuen Ausschuss für mehr Chancengleichheit und Integration
Münster bildet neuen Ausschuss für Chancengleichheit und Integration
Münster hat einen neuen Ausschuss für Chancengleichheit und Integration gegründet, um den Bedürfnissen seiner vielfältigen Bevölkerung gerecht zu werden. Der Schritt folgt einer gesetzlichen Vorgabe, wonach Städte mit mindestens 5.000 ausländischen Einwohnern ein solches Gremium einrichten müssen. Der Ausschuss löst den bisherigen Integrationsrat ab und markiert einen Wandel in der lokalen Behandlung von Migrationsfragen.
Die Entscheidung geht auf eine Änderung der Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalens zurück. Münsters neuer Ausschuss spiegelt die wachsende Bedeutung von Migration in der Kommunalpolitik wider – sowohl innerhalb als auch neben dem Stadtrat.
Das Gremium setzt sich aus 27 Mitgliedern zusammen. Am 14. September wurden 18 von ihnen direkt aus dem früheren Integrationsrat gewählt. Die verbleibenden neun Mitglieder wurden am 5. November vom Stadtrat berufen.
Zu den Aufgaben gehört die Prüfung von Vorlagen, die dem Rat vorgelegt werden. Zentrale Ziele sind die Förderung gleicher Teilhabe und fairer Chancen für Menschen mit Migrationshintergrund. Zudem soll der Ausschuss Themen wie Antidiskriminierung stärker in politische Debatten einbringen.
Der neue Ausschuss übernimmt nun die bisherigen Aufgaben des Integrationsrats. Seine Arbeit wird voraussichtlich die Politik für Münsters Zuwanderergemeinden prägen. Der Stadtrat hat das Gremium offiziell in seine Entscheidungsprozesse eingebunden.






